Worum genau es in dem Film geht, erschließt sich leider nicht wirklich - ein wenig substanzlos kommt er schon daher... das Eigenartige - und auch Positive ist - es fällt erstmal eine sehr lange Zeit so gar nicht auf.
Denn sehr abwechslungsreich und auch mit einigem Tempo geht es bereits anfangs zur Sache, wenn es um das Vorantreiben des Geschehens geht. Splatter, Gore und alles, was man so erwarten und erhoffen mag, das bleibt eigentlich und uneigentlich aus!
Gestartet wird das Ganze in einer Autovermietung im Flughafen - und einem Protagonisten, der das Geschehen kommentiert und sich so seine Gedanken macht.
Und irgendwann taumelt dann der erste vermeintlich Tote in den Laden und einige Rudel rennen draußen auf dem Gehweg herum. Schnell scheint die fast ganze Stadt (zombie-)infiziert und in der Vermietung Handlungsbedarf angezeigt zu sein.
Was folgt ist das übliche Herumgelaufe, Angegriffenwerden, Wehren etc. pp.
Klingt ja alles schonmal wieder reichlich gähn - ist es aber nicht.
Nein, ist es wirklich nicht, denn der Film kann echt mit einigen Dingen punkten. Zum einen ist das Verhalten der einzelnen teilweise echt strange, die Charaktere sind wirklich irgendwie individuelle Originale, und die Situationen nehmen Wendungen, die man so dann doch nicht erwartet. Einige Überraschungen bzw. "Stilbrüche" sind sicher, als komödiantische Brüller würde ich sie nicht einstufen, aber als originell und anders.
Das Schauen machte mir jedenfalls richtig Spaß - irgendwann fiel mir zwar auf, dass es keine wirkliche Story gibt, aber muss ja nicht immer alles tieferen Sinn ergeben. Und die teilweise "liebevollen" und unerwarteten Details machen den Film für mich doch sehr empfehlenswert.