„I Was Born With Seven Clits.“
Sie – eine Vollblut-Nymphomanin, geboren mit sieben Kitzlern, tötet ihre Männer gerne beim Sex, genauer genommen während ihres Höhepunkts, gebiert jedoch nach jedem Geschlechtsakt mutierte Föten, die sie für gewöhnlich in der Mülltonne entsorgt.
Er – gesegnet, nein, in diesem Falle eher: gestraft mit einem Riesenpimmel, der John Holmes das Fürchten lehren würde, injiziert sich regelmäßig Barbiturate in den Penis, um ihn ruhig zu stellen. Sein Gemächt verfügt nämlich über ein Eigenleben, löst sich nach eigenem Ermessen vom Körper ab und geht auf Rape-Tour.
Klar, dass BAD BIOLOGY darauf hinausläuft, dass sich die Beiden irgendwann über den Weg laufen und Körperflüssigkeiten austauschen. Dies stellt tatsächlich den Höhepunkt, sprich: das Finale des Films dar. Alles im Vorfeld dient nur der Vorstellung und schildert das verkorkste Sexleben der beiden Andersartigen.
Mit BAD BIOLOGY meldete sich Frank Henenlotter (BASKET CASE, FRANKENHOOKER, ELMER) nach ca. 17-jähriger Regie-Abstinenz auf der Mattscheibe zurück. Und siehe da: der Kerl hat noch gewaltiger einen an der Waffel, als er es damals gehabt hat. Deuteten ELMER und FRANKENHOOKER bereits dezent sexuelle Gestörtheiten seitens des Machers Henenlotter an, so dürften die richterliche Verfügung und die Zwangseinweisung in die Geschlossene nach BAD BIOLOGY unter Dach und Fach gewesen sein.
So pervers das alles klingt, so fad und langweilig ist es jedoch gleichzeitig. Neben bizarren Bums-Problemen wird hier nämlich nicht sonderlich viel geboten, außer ein paar lässigen Kameraeinstellungen, wie z.B. der Blick aus dem Inneren der Vagina, und Frauen mit Vagina-Masken. Die Handlung ist leider komplett für’n Allerwertesten. FX werden bis auf schlecht animierte Mutanten-Babys und einen wabbeligen Zombiedildo keine geboten. Auch die Optik lädt zum Um- bzw. Abschalten ein, war man hier doch wohl tatsächlich mit der billigsten Hand-Digicam der Welt am Werke.
"Death By Orgasm." (Werbezeile)
Fazit:
Durch und durch langweiliges, sinnloses und miserables Filmchen. Auf der anderen Seite aber so voll gestopft mit kranken Einfällen, dass einem fast die Spucke wegbleibt.
So oder so: Nach BAD BOILOGY fühlt man sich irgendwie gefickt.