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Jahre hat die Welt auf einen neuen Henenlotter gewartet und dann enttäuscht der Mann uns so derbe. Vom schrullig-sympathischen Charakter seiner alten Werke ist nichts zu spüren. Geblieben sind nur die unbeholfenen Effekte seines treuen Maskenbildners Gabe Bartalos und einige kurze Augenblicke lassen wehmütig an ELMER zurückdenken. Ansonsten wirkt der Versuch, die Angst der prüden Öffentlichkeit vor Geschlechtsteilen mitttels monströser Karrikaturen jener Organe aufs Korn zu nehmen, bloß zotig und primitiv. Sex wird als etwas Schmutziges und der weibliche Orgasmus als etwas Unheimliches dargestellt - der Kultregisseur wollte wohl das exakte Gegenteil zum Ausdruck bringen, doch das ist ihm aufgrund des Inhalts, der zu undifferenziert und over the top ist, misslungen. Wenn auch noch die geschwätzige Nymphomanin ihre frisch geborenen Babys regelmäßig im Müll entsorgt, dann ist das nicht mehr satirisch sondern nur noch zynisch.

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