Die Prom Night steht in einer US-Kleinstadt an. Ausgerechnet in einer der wenigen Kleinstädte Amerikas, die mit einem Atomkraftwerk gesegnet sind, welches sich griffbereit neben dem örtlichen Friedhof befindet. So tritt aus dem AKW auch alsbald furchtbar giftiger Krimskrams aus, der die Toten aus ihren Gräbern hüpfen lässt, um sich am Fleische der Bewohner zu laben.
Da in der Welt von „Dance of the Dead“ strikte Trennung der ansässigen Jugendlichen zwischen Nerd/Looser und sozial involvierbar zu bestehen scheint, befinden sich die unbeliebten Kids natürlich auch noch alle im örtlichen Sci-Fi-Klub.
Während des Abschlussballs liegt es an eben jener Gruppe (samt Drill-Sergeant-Sportlehrerverschnitt), die Stadt zu retten – die beliebten, coolen Typen haben schließlich eine Begleitung für den Ball gefunden und sind, zombifizierterweise, verhindert.
Warning! Zombie-Teeny-Komödie auf Amateurfilmbasis ahead!
Ganz so ausgelutscht und dementsprechend unerträglich, wie die x-fach gesichteten Grundzutaten nun mal so sind, ist das Gesamtwerk glücklicherweise nun auch wieder nicht geraten.
Der Plot ist simpel, die Effekte sind für eine Amateurproduktion nicht schlecht geworden und die Leistungen der Darsteller sind mittelprächtig –aber für einen Streifen dieses Kalibers völlig in Ordnung.
„Dance of the Dead“ nimmt sich glücklicherweise selbst nicht sonderlich ernst. Das mag zwar Grundvoraussetzung in einem Funsplatter sein, nicht aber zwangsläufig in einem Teeny-Film. Dem Seitenhieb aufs Umweltbewusstsein wurde auch gnädigerweise kein pädagogisch aufdringlicher Platz eingeräumt.
Logischerweise wird sich die Zielgruppe auch eher im Alter der Schulabgänger befinden – wer also generell auf zu viele Jugendliche in einem Film allergisch reagiert, sollte sich auch nicht unbedingt vom „of the Dead“ im Titel erweichen lassen. Es wird schon ein wenig gesplattert, aber das Kunstblutvergießen bleibt durchaus noch im eher bescheidenen Rahmen.
Summa summarum werden die Geschehnisse in „Dance of the Dead“ wohl kaum einen Horrorfan mehr als zur einmaligen Sichtung hinterm Ofen hervor locken.
Irgendwo ist die Konkurrenz für diesen Film doch zu groß und man muss gar nicht erst Schwergewichte wie „Braindead“ hervorkramen, um zu erkennen, dass es wesentlich bessere Funsplatter-Streifen gibt.
Ein kurzweiliges, banales Filmchen, das mit ausgeschaltetem Hirn und genügend Gerstensaft intus jedoch für ein paar Lacher gut ist.
5/10 Garagenrock hörende Zombies.