Review

"2012: Doomsday" - um Verwechslungen zu vermeiden, es handelt sich hierbei weder um den großen Blockbuster "2012" noch um den nicht minder großen Film "Doomsday", der ebenfalls in den letzten Jahren erschien.
Der hier vorliegende Film spielt ein paar Etagen niedriger, was man bereits in den ersten Minuten bemerkt. Es geht um den Weltuntergang, der laut Maya-Kalender ja Dezember 2012 stattfinden soll. Nach einem ziemlich billig getricksten Auftakt, bei dem ein Forscher in einem alten Maya Tempel ein goldenes Kreuz (!) samt Jesus-Figur (!) findet, kommen erstmal Dialogszenen über Dialogszenen. Irgendwie sind sich plötzlich alle einig das die Welt untergeht und der Forscher weiß - woher auch immer - das er das Kreuz in den Tempel zurückbringen muss. Zwischendurch faseln einige noch was von Gott oder philosophieren sonstwie vor sich hin, aber so richtig viel Sinn macht das alles nicht. Im Gegensatz, es fängt an langweilig zu werden. Hin und wieder gibt es noch weitere ebenfalls mies getrickste "Action"-Szenen, die allerdings dermaßen schlecht sind, das man nur den Kopf schütteln kann. Dazu überhäufen sich noch die Klischees. Eine gottesgläubige Mutter, deren Tochter natürlich Wissenschaftlerin ist, einige "Helden" die jedem Erdbeben entkommen, während ihre bisher komplett blass gebliebenen Begleiter sterben usw. Die Dialoge sind meistens einfach nur schlecht, langweilig und sinnlos. Wenn man die Dialoge aus dem Film streichen würde, würde der Film vermutlich nur 10-15 Minuten gehen. Das allein sagt eigentlich schon alles aus.
Wie der Film ausgeht verrat ich natürlich nicht, aber eigentlich ist das sowieso egal. Die Darsteller können in keiner Minute überzeugen. Die Tricks könnte jeder Hobbyfilmer vermutlich besser machen.
Als Fazit kann ich eigentlich nur sagen: Der Film ist mies!
Daher 1/10 Punkten!

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