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Tony Stark ist wohl das, was man als Antihelden bezeichnet. Als reicher Macho erinnert er eher ein wenig an James Bond als an einen Helden mit weißer Weste, dem man kompromisslos sein Leben anvertrauen würde.

Da er nicht perfekt ist, macht ihn diese Menschlichkeit sogleich nahbar, was man wiederum auch schon bald in seinen eigenen Aktionen zeigt. In der Vergangenheit hat er seinen Reichtum wenn auch auf legale Weise mit schmutzigen Methoden gemacht. Die Augen werden ihm erst geöffnet, als er in die Spirale der Gewalt selbst hinein blicken muss.

Aber auch diese Reue macht ihn ein wenig sympathisch. Im Comic Universum der Printform ist der Held bereits seit den 1960er Jahren aktiv, wenn man bedenkt wie viele Effekte für die Herstellung des Films verwendet werden mussten, weiß man dann aber auch bald, aus welchem Grund es erst bis ins Millennium dauern musste, bis die Verfilmung entstand.

Heute ist er wichtiger Bestandteil der AVENGERS (witziges Gimmick hierzu nach dem Abspann). Im Film wirdd auch immer mal wieder das anfängliche Kostüm des Helden gezeigt, denn dieses war in der Tat anfangs grau. Eben einfach ein klobiger Eisen Anzug.

Auch War-Machine ist ein bekannter Gegner aus dem Comic, was hier für die Fans der Serie eigentlich ein schönes Extra darstellt. Dennoch wirkt der Film in sich nicht ganz leichtfüßig. Es werden hier die Handlungen zu sehr aufgebauscht und der Film zu sehr in die Länge gezogen.

Man sieht Tony zu Beginn in Gefangenschaft, dann beim Training und später im Showdown. Alles wirkt etwas abgearbeitet, womit der Spaß etwas zu kurz kommt. Punkten kann der Film allerdings mit dem Auftauchen der Agents of S.H.I.E.L.D. oder auch dem Grundkanon des Films, der besagt, dass Geld nicht das wichtigste im Leben ist.

IRON MAN ist keine runde Sache. Nun ja, als in Eisen gepackter Mann ist dies wohl auch schwer möglich...

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