Review

Als Dan seine Arbeit verliert, zieht er mitsamt seiner Frau und dessen Schwester aufs Land. Ein Spinnenbiss gibt den Anschlag einer Reihe von unheimlichen Ereignissen. Der alte Bauernhof scheint nicht nur allein von der Familie bewohnt und die drogensüchtige Schwägerin leitet ein schweres Schicksal ein, indem sie sich mit einem unheimlichen blinden Mann einlässt.
Wow dieser Film hat wirklich alles. Und zwar genau alles was ein Film NICHT braucht. Zu Beginn rülpst einem erst mal wieder die obligatorische Hartz IV Synchro entgegen und man erkennt auf den ersten Blick, das Kamera- und Tonequipment maximal Flohmarkt Niveau haben. Als nächstes kommen die Leute ins Bild, die wohl sowas wie Protagonisten darstellen sollen, aber lediglich unsympathische Abziehbildcharaktere darstellen, die einen internen Wettbewerb starten wer wohl als bestes Totenstarre spielen kann. Die Musik düdelt ebenfalls neben der Spur.
OK, 10 Minuten Film sind geschafft, weiter gehts. Oder auch nicht, denn bevor irgendwas auch nur achtelwegs interessantes passiert, sind auch schon wieder 30 Minuten Lebenszeit unwiederbringlich verloren. Zum Glück für alle denen bereits Briefmarkensammeln zu hektisch und aufregend ist,  kehrt dieser Film wieder nach 3 Minuten Suspense wieder ins gewohnte Fahrwasser zurück. Ums kurz zu machen, im Finale wirds dann noch ein wenig leidlich spannend, nen halben Punkt hierfür, aber ich muß gestehen zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit diesem Machwerk bereits innerlich abgeschlossen und hab mich mehr aufs EMail schreiben konzentriert.
Lockout ist ein No Budget Billigstreifen aus der berühmten "Horrorthriller für Dummies" Reihe. Man fragt sich unwillkürlich ob denn jeder Nasenbär, der weiß wofür der Record Knopf da ist, einen Film machen muß und warum so eine Gülle tatsächlich noch einen Vertriebspartner hierzulande gefunden wird. Bäh
1,5/10

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