Review

Kritik: Eine der wohl grausamsten und perversesten Movies, die jemals produziert wurden, sind die Gesicher-des-Todes Filme. Abartig und menschenverachtend dargestellt, schildert der Film die verschiedensten Morde, Massaker, Tierabschlachtungen usw.
Das ganze wird dem Zuschauer hübsch in einer "netten" Doku vorgestellt. Überraschend finde ich, dass man sowas überhaupt im Handel anbieten kann. Denn solche Filme gehören aus den Verkehr gezogen. Außerdem gehört es weniger in meine Horrorzone (meine HP), denn mit unseren lieben Horrorfilmchen ala Freddy, Jason und Co. hat dieses abartige Filmchen nichts zu tun. Nun ist die Frage, sind die hier gezeigten Szenen wirklich real? Die Antwort ist teilweise. Es gibt einige richtige Szenen wie zB der Hundekampf, das Abschlachten, Dschungelrituale, etc.
Aber es sind auch einige Fakes vorhanden wie zB das Affen-Meal, Alligator, etc. Diese sind nur gestellte Szenen. Trotz einiger Fakes erscheint einem der Film realer als real und bricht in den tiefsten Abgründen der Seele eines Zuschauers ein.
Ich denke, dass kaum ein Zuschauer den Film verdauen konnte. Durch die realen grauenhaften Goreszenen schlägt er von der Härte her alles bisher dargewesene.
Auch Fulcifans werden hier den Atem anhalten, wenn sie im Film Rinderabschlachtungen, Ausweiden eines menschlichen Kadavers und der gleichen zu Gesicht bekommen.
Ich kann auch getrost sagen, dass der Film die Tierszenen der Umberto-Lenzi-Filme haushoch schlägt. Ich kann alle Horrorfans nur warnen, sich solche Filme anzugucken, denn diese Movies verderben alle Horrorflme, da man danach alles viel ernster nimmt, was vor die Matschscheibe kommt.
Deshalb kann man "Gesichter des Todes" nicht in die Horrorfilmecke stellen.
Alles in allem ist der Film nur etwas für Perverse, Mörder und Komplettisten, die sich daran aufgeilen, wenn Tier und Mensch massakriert werden. Insbesondere möchte ich die Tierquälszenen ansprechen, die mich zum brodeln bringen.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich es unter aller Menschenwürde fände, diesen Schandfleck der Filmindustrie mit meinen Gore-Award (von meiner HP) auszuzeichnen. Ebenso fiel mir hier die Bewertung sehr schwer, ich versuchte mich objektiv zu halten und Gefühle bzw Subjektivität zu vermeiden.

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