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Die Story von Fernando di Leos (der ja einige sehr gute Polizeifilme gemacht hat) "Das Schloss der blauen Vögel" ist, milde ausgedrückt, trashig. Die Handlung spielt in einer Psychiatrie in dem offenstichtlich ausschließlich sexuell attraktive junge Frauen zugelassen sind. Im Laufe der Handlung ergeht sich der Film nur so in Klischees von Lesben und Nymphomaninen. Die schlussendliche Auflösung ist dabei kaum zu übertreffen. Gewalt (und erst recht nicht explizite) gibt es nicht viel zu sehen, dafür entschädigen die exploitive Handlung, Klaus Kinski und die hübschen Frauen. Alles in allem ist der Film vielleicht nicht gerade für Giallo-Fans sehenswert, aber Freunde des sinnfreien 70er jahre kinos werden mit Sicherheit ihren Spaß haben.
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Auf dem Cover der X-Rated DVD wird DAS SCHLOß DER BLAUEN VÖGEL aka DER TRIEBMÖRDER als Giallo-Hardcore-Film angekündigt. Schon nach wenigen Minuten entpuppt sich das Filmchen als belangloser Sexfilm mit einigen sehr wenigen blutigen Szenen. Weder Splatter- noch Hardcore-Fans sollten sich hier also Hoffnungen machen. Sehr kultig ist dafür die Easy-Listening-Mucke, die zusammen mit der sleazigen Atmosphäre im Schloß dann doch noch einiges retten kann. Von Klaus Kinski, der einen Arzt spielt, kann ich hier leider keine Heldentaten berichten. Er spielt seine Rolle souverän, sticht aber nicht wirklich aus dem billigen Schauspieler-Essemble heraus. Fazit: Ein nettes kleines Filmchen aus den sleazigen 70ern, von dem man nicht zuviel erwarten sollte. Fans von Trash-Giallos düften auf ihre Kosten kommen.
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Von Vögeln ist hier nichts zu sehen (erst recht nicht von blauen),vom vögeln dafür umso mehr. Kulisse und Milieu einer Nymphomaninnen-Klinik geben sattsam Gelegenheit eine sehr dünn inszenierte Story mit Sexeinlagen derart zu überladen,dass es wohl besser gewesen wäre,wenn man die Story gleich ganz weggelassen hätte. Nach einer endlos langweiligen Anlaufzeit, in der langatmig die Schicksale einiger Patientinnen geschildert werden, schlägt der Sado-Killer dann "endlich" zu und metzelt eine sich nackt im Bett räkelnde Schöne nach der anderen hin. Der Schluss des Films einschliesslich der Pointe ist so abgeschmackt und dumm ,das er glänzend zum ganzen Film passt. Hier kann nicht einmal Klaus Kinski etwas retten, ein Film zum vergessen!