In Indys viertem Abenteuer muss er einem jungen Mann namens Henry (Shia LaBeouf) helfen, dessen Mutter zu retten. Dabei muss er einen alten Kristallschädel, zu seinem richtigen Platz wiederbringen. Dabei sind ihm die Russen auf die Spur und wollen die Menschen damit kontrollieren. Mit auf der Reise sind noch andere Charaktere wie Indys alte Freundin Marion (Karen Allen).
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels gilt bei vielen Leuten, als der schlechteste Teil der Reihe und ist für viele eine Katastrophe. Diesen Leuten kann ich nur zustimmen. Der Film ist wie der Titel einfach viel zu lange. Indiana Jones hat in diesem Film fast gar nichts zu tun, während er in den anderen Filmen, Rätsel lösen muss und Fallen ausweichen muss, sind die Fallen in dem Film gar keine Bedrohung. Realismus kann man hier komplett vergessen, in den anderen Teilen ist es auch nicht gerade realistisch, aber dort geht es um Mythen, welche sich als Wahrheit entpuppen. Und diese Mythen sind auch interessant und gut gemacht. Aber hier ist es nur übertrieben dargestellt und gar nicht realistisch. In einer Szene befindet sich Indy in einem Kühlschrank und überlebt einfach eine Bombenexplosion. Diese Szene ist auch total überflüssig und diese hätte man ruhig wegschneiden können. Kommen wir zu den anderen Charakteren. Shia LaBeout ist eine komplette Katastrophe. Er ist nervig und nur dafür da, um eine Geschichte von Indy aufzubauen, welche auch am Ende nicht authentisch wirkt. Henry ist ein Klischee aus den 50er Jahren. Ein Teenager mit Lederjacke und Elvis Frisur, der immer sich sein Haar kämmen muss. Dann gibt es noch John Hurt als Professor Harold Oxley der nur eine Lachnummer ist. Er spielt einen Mann, der nicht richtig sprechen kann und verrückt geworden ist durch die Kontrolle des Schädels. Die Sets sind auch nicht mehr so gut wie in den anderen Filmen. Es gibt eine Verfolgungsjagd, die durch CGI gemacht worden ist, die richtig schlecht aussieht. Der Anfang des Films hat mir noch gefallen bis Indy und Henry sich aufmachen die Reise zu beginnen, ab wird der Film immer schlechter und schlechter. Der Humor ist einfach nur peinlich und nicht clever gemacht. Die Szene mit dem Treibsand fand ich ok und ein bisschen witzig.
Indiana Jones 4 ist kein guter Film, welcher einfach nur langweilig ist und viel zu übertrieben dargestellt wird. Indiana Jones hat hier nichts zu tun, andere Leute übernehmen seine Aufgaben. Diesen Film hätte es nicht geben müssen und wird zu Recht von vielen ignoriert.
3/10