Anscheinend, passen die Einschaltquoten nicht mehr, bei den Pilcher und Lindström Verfilmungen, daher probiert es ZDF, diesmal mit tierischer Unterstützung. In „Zwei Herzen und zwölf Pfoten – Der kleine Bruder“, sind neben den beiden Hauptdarstellern noch drei Rettungshunde im Vordergrund.
Ich muss zugeben, das es mal eine schöne Abwechslung ist, zu diesen schnulzigen und klischeehaften Romanverfilmungen. Mit einer frischen und unterhaltsamen Story, kann der Film überzeugen. Schauplatz sind wie so oft die Alpen, die als fantastischer Hintergrund dienen. Diese werden dann in tollen Bildern festgehalten. Klar gibt es auch hier eine Liebesgeschichte, aber diese ist eben nicht kitschig oder sogar klischeehaft. Man kann zwar ahnen, wie der Film ausgeht, man weiß es aber nicht sicher.
Einen großen Teil tragen wohl auch die Schauspieler bei, deren ihre Erfahrungen anzumerken ist, allen voran Serienstar Till Demtröder („Großstadtrevier“), der hier eine souveräne Leistung zeigt. Aber auch Eva Klemt oder Eva Habermann, zeigen sich von einer guten Seite. Die Schauspieler/innen, wirken in keinen Szenen künstlich oder gestellt, was den Film gegenüber den Romanverfilmungen wohl anschaulicher macht.
Fazit: Angenehmer ZDF-Sonntagsfilm, der mit seiner natürlichen und frischen Umsetzung überzeugt. Aber mehr wie 05 von 10 Punkten verdient er trotzdem nicht.