Review

Nachdem der Handlungsstrang der reitenden Leichen im 2.Teil der Serie schon völlig aus den Fugen gerissen wurde, setzte Amando de Ossario (der übrigens für alle Teile verantwortlich war) noch einen oben drauf, streicht den mordlustigen Templern die Reittiere, schickt sie auf ein altes Segelschiff (immerhin sind sie dann ja noch Wellenreiter) und paart, die ohnehin mal wieder an den Haaren herbei gezogene Story, prompt mit der Legende um den fliegenden Holländer. Soviel zu den Veränderungen.
Ansonsten wird dem Betrachter auch hier wieder der übliche Horror-Trash geboten. Die Darsteller und deren Dialoge sind mal wieder zu brüllen, die Trick-Effekte vom aller billigsten und die skelettierten Bartträger erneut lahmarschig und blind wie immer. Einzige, noch zu erwähnende, Neuerung ist die weiter nach unten gedrehte Spannungs,- und Atmosphären-Schraube sowie die vernebelte Dunkelheit, die fast dauernd vorherrscht und das ansehen, teilweise, echt anstrengend macht. Was die zweite Fortsetzung, im Vergleich zu den ersten beiden Teilen, noch blasser aussehen lässt.
So kann ich auch Das Geisterschiff der reitenden Leichen nur Trash-Fans und Horror-Anhängern der alten Schule ans Herz legen.

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