Auch der vierte Teil der Kultreihe um die reitenden Leichen kann überzeugen,diesmal mit einer wesentlich dichteren Atmosphäre als im vorangegangenen Teil.
Erstmal erfolgt wieder ein Rückblick:Juan und seine holde Maid werden von den Tempelrittern hops genommen.Wer die drei vorangegangenen Teile noch nicht kennt,weiß jetzt,wie böse diese Tempelritter waren und was uns im Verlauf noch erwarten wird.
Gegenwart:Doc Stein und seine feste Dame Joan ziehen in ein abgelegenes Fischerdorf.
Von den Einheimischen kommt nur das typische“Gehen-Sie-bevor-es-zu-spät-ist“und tatsächlich gehen hier merkwürdige Dinge vor sich:Dorftrottel Teddy(mit doppelt angeklebten Augenbrauen)sucht Hilfe,weil er mit Steinen beworfen wird,bei einer nächtlichen Prozession wird eine junge Dame im weißen Nachthemd geopfert,während die Möwen wie wild Töne von sich geben.Da können ja nur die skelettierten untoten Tempelritter dahinter stecken !
Und tatsächlich schreiten diese gewohnt slow-mow-mäßig durch die Gegend,leider ein wenig unblutiger als zuvor,aber immer noch wirkungsvoll.
Zur gelungenen Gruselatmosphäre tragen vor allem die Aufnahmen der kargen Strände bei Nacht bei und die abgelegene Location des Fischerdorfes.
Zudem hören wir wieder die spartanischen LSD-Klänge von A.G.Abril und alles bleibt beim Alten.
Ein gelungener Abschluß der Reihe von Ossorio,die mangels guter Ideen zwar keinen weiteren vertragen hätte,aber in diesem Rahmen immer noch gut unterhält.
7 von 10 Punkten