Review

Gottseidank, der Abgesang!
Irgendwo an der Küste im hispanischen Hinterland geben sich die Zombieritter nun die letzte Ehre, samt Dämonengötzen und willfährigem Dorfpersonal, daß alljährlich eine Woche lang die Jungfrauen rausrückt.

Begleitet werden die Opfer stets von reichlich angeknöcherten Zicken im schwarzen Kopftuch, weil die Männers lieber sich hinterm Ofen verstecken.
Da rein gerät ein Arztehepaar aus den modernen Zeiten, die natürlich dort so gern gesehen sind wie Fußpilz in der Sauna.

Der Film wiederholt monoton langsam immer dasselbe Opferschema, während die Zuschauer alles wissen und die Hauptdarsteller die volle Filmlänge brauchen, bis sie den Götzen endlich mal vom Sockel kippen.
Alle Elemente, von der Anreise über die sperrigen Dorfhansels bis zur Opferglocke samt Leichenritt in Zeitlupe hatten wir schon diverse Male anderswo, aber viel besser.

Und weil alle Anwesenden sich verhalten müssen, als würden sie um Prügel betteln (warum wohnen da noch Leute in diesem Landstrich?), ist das Ergebnis ein besonders großes Ärgernis.
Besonders bedenklich ist wieder mal der Einsatz eines leicht maroden Dorftrottels. Aber während der im 2.Teil sich als im Bündnis mit den Templern wähnte, versteckt sich dieser hier gleich auf dem Heuboden. Leider wird er von seinen Dorffreunden von einer hohen Klippe gekippt und kann später nicht mehr fliehen.
Immerhin etwas, daß der Zuschauer den Figuren voraus hat. (1/10)

Details
Ähnliche Filme