Alle Kurzkommentare


5

Die in Slow Motion auf ihren Pferden reitenden Kapuzenknochenmänner strahlen schon einiges an Klasse und Würde aus. Trotzdem ändert das nichts daran, dass diese Art von Untoten spätestens nach George Romeros ZOMBIE zum alten Eisen gehörte und nicht mehr viel zu melden hatte. Ein paar blutige, aber kurze Okkultmorde werten den ansonsten sehr angestaubten Eurohorror auf, der auf sein eigenes terrorisiertes Einsiedlerdorf wie bei Dracula in den Karpaten und auf seinen eigenen Igor-Verschnitt setzt. Was anderes fiel denen wohl nicht ein, da ließ man sich von Universal bis hin zu den Hammer Studios inspirieren. Wer diese altmodische Gruselgangart mag, der liegt hier nicht so verkehrt. Und auch ich will dem Ganzen nicht gewisse Qualitäten absprechen. Doch wer es schneller, greller und krasser mag, was inzwischen wohl auf die meisten Horrorkonsumenten zutrifft, der wird hier regelrecht narkotisiert.

6

Der vierte und letzte Teil um Amando de Ossorio´s Saga um die reitenden Leichen, kann ebenfalls zu keiner Zeit an DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN anknüpfen, sondern reit sich, bei den durchaus bemühten aber schlechteren Fortsetzungen ein. Die Untoten haben hier zwar ihre knochigen Gäule wieder und können das eine oder andere mal ihr sadistisches Treiben ausüben und auch die Kulisse ist wieder besser in Szene gesetzt, jedoch kommt auch hier, wieder nicht ansatzweise, die bedrohliche Grundstimmen aus dem ersten Teil auf und ist, wenn man es mal genau nimmt, nur noch ein MUSS für Komplettisten. KANN man mal anschauen….MUSS man aber nun wirklich nicht.

7

Ich schließe mich BobaFett an und sage, daß "Blutgericht der reitenden Leichen" das beste der drei Sequels darstellt. Der Film hat einfach Atmosphäre und Spannung! Dazu Schauspieler, die die des genialen ersten Teils übertreffen, was an sich ja keine besondere Auszeichnung darstellt, für diesen Film jedoch langt. Einige Splattereffekte dazu, ein wirklich gruseliges Dorf samt den abweisenden Bewohnern und eine wirklich gute Kameraarbeit mit gelungen Landschaftsaufnahmen und gut gefilmter "Amerikanischer Nacht". Nichts Weltbewegendes, kann man sich aber ruhig mal reinziehen. 7 von 10 Punkten

5

Mit "Das Blutgericht der reitenden Leichen" hat Amando de Ossorio eigentlich genau das abgeliefert, was Kenner der vorigen drei "Leichen"-Filme erwarten mussten: Unterhaltsamen B-Horror. Klar, dass man dabei auf Spannung, Originalität und darstellerisches Vermögen verzichten muss, aber das ist man als Fan ja fast schon gewohnt. Ein echtes Highlight ist das "Blutgericht" dennoch nicht, wenngleich gegenüber dem Vorgänger "Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen" die Story wesentlich actionlastiger ist.

6

Fällt Teil 3 aufgrund seiner Localitäten ein wenig aus der Reihe so ist dieser vierte Teil in seiner Qualität über dem meiner Meinung nach missratenen zweiten Teil anzusiedeln. Das Blutgericht der reitenden Leichen kehrt zu den Wurzeln der Reihe zurück und überzeugt durch trashige Gruselatmosphäre, altbekannte Schauplätze und eine routinierte Inszenierung. Die billigen Effekte und die wenig talentierten Darsteller dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie die sehr gelungenen uns stimmigen Kostüme der untoten Tempelritter. Wer insbesondere schon Teil 1 mochte, der solte sich auch diesen vierten Teil mal ansehen. Dem normalen Zuschauer dürften eher die Haare zu Berge stehen.

0

Die Leichen-Rweihe ist echter Kult! Dieser Teil ist mit der beste Part. Hier terrorisieren die Templer ein kleines Küstenkaff. Hier werden wieder Frauen geopfert - was den Film zu einem echten Blutgericht macht. Überhaupt ist der Film recht abwertend gegenüber Frauen, was ich natürlich nicht begrüssen will - doch dieser Umstand passt zum Film und zu der Zeit, in der er entstanden ist. Der Film ist recht düster und unheimlich und es kommt gute Gruselstimmung auf. Meine Wertung: 8/10

0

Die reitenden Leichen, die als alte Templer bekannt sind, feiern ein fettes Blutgericht in einem unterbelichteten Tempel. Das schlimmste an diesem Low-Budget Muell ist die latente Frauenfeindlichkeit. So wird immer in Grossaufnahme einige Kunstbrueste gezeigt, die mit einem Schwert aufgerissen werden. Was das soll, ausser Gehirnschwund beim Regisseur, soll mir mal einer sagen. Im uebrigen ist dieser Teil noch daemlicher als der erste. Den waehrend beim ersten nur die alten Gumiisklette in KArtoffelsaecken rumliefen, gibt es hier auch alte Maenner mit Ziegenbaerten, die ohne eine Miene zu verziehen, rumlaufen und Scheisse labern. Ein Film der Sorte : "Dich verklag ich auch noch", denn wer dies durchhaelt, hat Schadensersatz verdient. Und nicht zu knapp. Das Blutgericht der Reitenden Leichen endet blutig: wie die Nase meines Nideothekares, der mir diesen Schinken im Suff empfohlen hat. ----

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