Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

24.09.2026
39 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Weihnachten irgendwo in einem Kaff in Texas. Army-Deserteurin Meredith Cole ist mit einem Reisebus unterwegs, um ein neues Leben zu beginnen. Da wird der Bus von einer Rocker-Nomaden-Gang angegriffen. Als durch ein Manöver des Fahrers ein Angreifer ums Leben kommt, will der Rest der Bande blutige Rache. Auf einem Schrottplatz verschanzen sich die Reisenden und gehen zur Gegenwehr über...

Die Entstehungsgeschichte zu „Exit Speed“ stelle ich mir so vor: Motorrad-Fan Scott Ziehl hat ein paar Kumpels, die den Umgang mit den Bikes drauf und ein paar Allerwelts-Stunts eingeübt haben. Scott erinnert sich, dass vor vielen Jahren Filme wie „Mad Max“ die Kinokassen zum Klingeln brachten und beschließt deshalb bei einem Bierchen in geselliger Runde, seine Kumpels entsprechend dem Vorbild auszustaffieren und auf dem Schrottplatz seines Onkels einen Z-Grade-Film abzudrehen, der mehr oder weniger die Handlung von John Carpenters „Assault – Anschlag bei Nacht“ wiederkäut. Für zwei Nebenrollen werden die immer noch bekannten, aber wahrscheinlich geldknappen Fred Ward und Lea Thompson angeheuert – und fertig ist das nicht gerade sehr überwältigende Endprodukt, das man allerdings mit schmissiger Werbung durchaus an den Mann zu bringen versteht. Fazit: „Exit Speed“ ist eine wahre Trash-Gurke; so richtig mit miesen Dialogen, blutigen Home-Made-F/X und Rockern, die so harmlos daherkommen wie ein Ausflug des örtlichen Seniorenclubs. Bildformat: 1,78:1. Mit Desmond Harrington, Alice Greczyn, Lea Thompson, Fred Ward u. a.


Anmerkung: 2009 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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