In einem idyllischen Fischerdorf bleiben den Fischern die Fänge aus. Doch ein Bauunternehmer namens Hamilton Lux plant das altmodische Dorf zu modernisieren, doch dagegen hat die Frau der Umweltbehörde einiges. Nicht nur, dass man Fässer von hochgiftigen Toxin in den Meeren findet, so scheinen auch die Haie davon zu mutieren. In riesengrossen Schwärmen bilden sich die Haie, die immer mehr die Ufer besuchen. Während das Dorf dem hinterlistigen Unternehmer Lux glaubt, kommen 2 Professoren hinter seine Machenschaffen.
Achja, Shark Swarm ist so ein Film, der im Free Tv im Abendprogramm von RTL nicht besser ausgelegt sein könnte. Und wie soll es anders sein, ist Shark Swarm ein echt bodenloser aber vorallem unspannender Klon einer altberühtem Story. Dass dabei dann Klischees en masse aufgefahren werden, wie in der Inhaltsangabe zu sehen, sollte keinen verwundern, schliesslich wurde dieser Haihorror mit Gesellschaftskritik, ja nee, fürs Fernsehen produziert. Und nach kläglichen Produktionen wie "Haialarm auf Mallorca" gilt dieses Untergenre des Haihorrors eh als vollkommen ausgelutscht und ausgestorben. Was soll man da auch noch anders machen? Gut, so schlecht wie die RTL Produktion aus deutschem Lande ist Shark Swarm nicht, aber macht nebenbei nichts viel besser. Das Ganze ist zwar nebenbei in seinen Haiszenen, vorallem am Ende recht nett inszeniert, aber dabei zeichnet sich der Film mit allzu vielen Längen aus. Eigentlich besteht der ganze Film aus Längen, denn mit 173 Minuten ist der Film locker 100 Minuten zu lang. Zu sehr fixiert man sich auf die Vorgehensweise des korrupten Bauunternehmers und den zwei rebellischen Professoren und Fräuleins, die sich gegen seine Idee stellen. Nebenbei wird noch die ein oder andere Romanze eingebaut. Dass da Spannung Mangelware ist, verwundert insofern nicht, dass ganze wäre nichtmal halb so interessant, wenn es denn Sinn ergeben würde. Falls die Macher dieses Filmes die Absicht hatten, die Charaktere mit diesen Szenen oder ausschweifenden charakterlischen Tiefgang interessanter zu machen, dann ist dies nicht gelungen, denn allzu öde ist die Präsentation. Der Story folgt man nach 50 Minuten nicht mehr, die Haiattacken sind meist recht unblutig und immergleich, auch wenn die Anzahl der CGI Haie recht hoch ist. Am schlimmsten ist dann aber immer noch das vollkommen hirnlose und schäbige Finale. Warum laufen diese alten Säcke und Dorfeinwohner in das Meer, unter der Leitung eines alten Kirchenvertreters, obwohl in letzter Zeit soviele Haiopfer vorgefunden wurden. Was solls, das Ende ist ohnehin so ausgelegt, dass so gut wie jeder stirbt und die rebellischen Kämpfer, die gegen das Bauziel sind, überleben. Herrlich langweilig und einfach nur herrlich doof.
Fazit:
Ein Film wie ein Abziehbild. Der Regisseur hat gut in der Schule aufgepasst und wusste es jedes einzelne Klischee zu vereinen. Dabei kommt selten Spannung auf, blutig ists ohnehin nicht, dafür aber ellenlang und träge. Braucht die Welt nicht.
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