Schon ewig war ich auf der Suche nach der uncut Fassung von Junk, jetzt habe ich sie endlich -(sogar recht billig)- erwerben können; und was soll ich sagen? Junk ist ein solide umgesetzter Zombiestreifen der aber sowohl Stärken als auch Schwächen hat.
Die Story als solche ist recht passabel, allerdings finde ich die Darstellung der geheimen Militärforschungsstation einfach nur grottenschlecht. Diese ist nur ein verlassenes Fabrikgelände, in dem der einzige Raum, in dem die Forschungen betrieben werden, genauso runtergekommen ist wie die Fabrik selbst.
Dafür sind die Zombies recht ansehnlich dargestellt, vorrausgesetzt man mag blau angemalte Zombies. Desweiteren bewegen sich die Zombies im vergleich zu neueren Zombiefilmchen (wie beispielsweise 28 Days Later, oder der Neuverfilmung von Dawn of the Dead), noch schön langsam und mit kleinen Schritten. Daran dürften vor allem die Nostalgiker gefallen finden.
Ordentlich geballert wird in Junk natürlich auch, wie sich das für einen guten Zombiefilm gehört. Es gibt zahlreiche blutige Ein- und Kopfschüße, auch werden ein paar Gedärme vernascht.
Die Idee zum Schluß noch einen weiblichen Überzombie in die Story miteinzubauen, der sowohl von der Beweglichkeit (hier wird vom Konzept der lahmen Untoten abgewichen) den anderen Zombies deutlich überlegen -, zumal äußerst Wiederstandsfähig ist, erlaubt einen schön blutigen Endkampf.
Zu den Leistungen der Darsteller möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern, da eine genaue Bewertung aufgrund der wirklich absolut missratenen Synchro nur schwer möglich ist.
Sieht man mal von den Schwächen ab, bleibt als nüchternes Resume zu ziehen, dass Junk ein ordentlicher Zombiefilm ist, der durchaus zu gefallen weiß.