Review

Beim lesen der Inhaltsangabe gewinnt man den Eindruck einen herkömmlichen Zombiefilm vorgesetzt zu bekommen. Das Thema Zombies und Psychatrie ist auch nicht wirklich neu und von daher darf man auch keine Innovationen erwarten. Dennoch ist "Insanitarium" erfrischend anders und könnte richtig Spaß machen, wäre da nicht wieder die deutsche Zensur.

Jack lässt sich in eine Irrenanstalt einliefern, um seine Schwester raus zu holen, die seit dem Tod der Mutter psychische Probleme hat. Jack ahnt nicht, dass der Klinikleiter mit einer illegalen Droge experimentiert, die aus den Patienten blutrünstige Kannibalen macht.

Die Geschichte ist von Beginn an spannend und baut eine beklemmende Atmosphäre auf. Irrenhäuser sind für Horrorfilme seit je her eine ideale Location. Schnell kommt Jack hinter das Geheimnis des Klinikleiters und versucht fortan mit seiner Schwester und einem Verbündeten dem Treiben ein Ende zu setzen. Die Infizierten vermehren sich rasant und machen Jagd auf die drei. Mit zunehmender Laufzeit nimmt der Film gehörig an Fahrt auf und weiß actionreich zu unterhalten.
Anfangs noch ein gewöhnlicher Psychothriller so entwickelt sich der Film in der zweiten Hälfte zu einer äußerst blutigen Zombiehatz. Leider scheint es so als wurden einige Szenen geschnitten. Habe schon gehört das es ca. 55 Sekunden sein sollen.

Trotz Zensur ist "Insanitarium" ein gelungener Horrorfilm und gehört für mich zu den Überraschungen des Jahres. Somit vergebe ich für diese Version 7 Punkte. Bitte mehr davon!

7,5 von 10


Nachtrag vom 21.12.2008:

Die Gerüchte um die Zensur haben sich mittlerweile als Unwahrheit herausgestellt. Dubios ist das Sony diese übrigens selber in die Welt gesetzt hat. Demnach ist die SPIO/JK Fassung uncut!

8,5 von 10

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