Nix neues im Busch...
Vor langer Zeit, als Tasmanien ein Straflager war, trieb der Kannibale "Pieman" sein Unwesen in den finsteren Wäldern. Und seine Nachfahren leben dort noch immer, wie ein Expeditionsteam am eigenen Leib feststellen muss.
Die guten Kritiken, die auf dem Cover zu lesen sind, können nur Leute verfasst haben, die die Vorbilder wie z.B. "Wrong Turn" nicht gesehen haben. Es geschieht einfach gar nichts neues, der Film plätschert mehr als die Hälfte vor sich hin und selbst gegen Ende kommt nur wenig Spannung auf.
Die Effekte sind nicht sehr zahlreich, dafür aber recht gut gemacht. Eine FSK18-Freigabe ist gerechtfertigt.
Einzig die Landschaftsaufnahmen Tasmaniens überzeugen und bringen eine düstere, bedrohliche Atmosphäre.
Warum immer wieder die gleiche, vorhersehbare Story verfilmt werden muss, bleibt ein Rätsel.
Warum dies dann auch noch so erschreckend lahm umgesetzt wird, ist gar nicht mehr zu erklären.
Wenige, einigermaßen überzeugende Effekte, eine passende Atmosphäre und tolle Landschaftsbilder retten den Film noch so eben vor einer fehlenden Daseinsberechtigung.
Fazit: Lahm, vorhersehbar, 1000mal besser schon in anderer Version gesehen!