Review

„The Pink Panther 2": Die Rückkehr des tollpatschigen Detektivs – Ein gemischtes Vergnügen

The Pink Panther 2 nimmt die Zuschauer erneut mit auf eine witzige, wenn auch oft chaotische Reise. Steve Martin brilliert als Inspector Clouseau und bringt seinen ganz eigenen, klamaukhaften Stil in die Rolle, die ursprünglich von Peter Sellers geprägt wurde. Während Martins Slapstick-Humor und ungeschicktes Verhalten für einige köstliche Momente sorgen, stellt sich die Frage, ob die Figur in dieser Fortsetzung die gleiche Frische und Unschuld behält wie im Vorgänger.

Die Unterstützung durch ein internationales Ensemble – darunter Jean Reno als treuer Partner Ponton und Aishwarya Rai als intrigante Sonia – bringt Vielfalt in die Handlung, bleibt aber oft an der Oberfläche. Die Chemie zwischen den Charakteren ist unterhaltsam, aber die plottechnischen Wendungen und das Drehbuch sind nicht immer durchdacht. Ein großes Manko ist die Vorhersehbarkeit der Handlung: Die Überraschungen und Wendungen, die für einen Kriminalfilm typisch sind, fühlen sich oft gezwungen an und werden nicht immer gut umgesetzt.

Die Kulissenwechsel von Paris nach Rom und die Vielzahl an Charakteren verleihen dem Film eine visuelle Anziehungskraft. Dennoch bleibt der Humor uneinheitlich; einige Gags zünden, während andere einfach ins Leere laufen. Besonders die Verfolgungsjagden und die physischen Komödien sind zwar ansprechend inszeniert, übertreffen jedoch nicht die besten Momente des ersten Films.

Insgesamt ist The Pink Panther 2 ein unterhaltsamer, aber unbeständiger Spaß, der sich auf die Tollpatschigkeit seines Hauptcharakters stützt. Die charmante Darbietung von Steve Martin und die lustigen Missgeschicke von Clouseau sorgen für einige Lacher, aber die Wiederholung vieler Witze und die flache Charakterentwicklung lassen den Film hinter den hohen Erwartungen zurückfallen. Für Fans des Genres kann es dennoch ein amüsanter Abend sein, solange man keine tiefere Handlung erwartet.

Details
Ähnliche Filme