"The Bite" ist ein Film, der leider unter starken Mängeln leidet. Diese Mängelzüge kennzeichnen sich durch mehrere Faktoren. Dennoch sollte man diesen Streifen nicht als schlecht abstufen und zu sehr runterwerten, da man auch die gelungenen Plusfaktoren berücksichtigen sollte. Aber der Reihe nach.
Die Story wirkt zwar neu und unverbraucht, pumpt sich aber dennoch voller Klischees. Daraus resultiert deutlich, dass Regiesseur Frederico Prosperi ohne große Ideen ans Werk ging. Sollte man aber die Klischees und Anleihen nicht beachten, kann man diesem Film auch seine spannenden Momente abgewinnen, die leider etwas zu kurz und müde wirken. Die Effekte machen einen ordentlichen Eindruck und werden Splatterfans auf weiter Ebene befriedigen, da genügend Gore vorhanden ist. Aber davon allein kann ein Film nicht leben. Es sei hier nicht gesagt, dass Regiesseur Prosperi seinen Streifen nur auf Splatter auslegt. Vielmehr versucht er, der Storyline eine Rahmenhandlung zu verschaffen. Leider gelingt ihm dies nur ansatzweise. Die darstellerischen Leistungen bewegen sich auf durchschnittlichem Niveau. Jill Schoelen und J. Eddie Peck bilden ein solides Duo, das die Charaktere der einzelnen Figuren ordentlich auf den Zuschauer übertragen.
Fazit: Ein Blick sicherlich wert, aber ohne anschauliches Potenzial für einen zweiten Versuch. (6/10)