Review

Thanksgiving in den USA. Eine Radiomeldung warnt vor einem Maniac-on-the-loose. Nicht zu unrecht, wie die illustre Partygesellschaft in einem Landhaus erfahren wird.

Dass der ungebetene Gast unter Einfluß von Drogen handelt, veranschaulicht ein fulminanter Auftakt (inklusive: plattfahren einer alten Oma).  Reichhaltigen Input von Drogen aller Art empfehle ich auch den Zuschauern, damit der Film seine volle Wirkung entfalten kann... ungestört von lästigen Fragen, die Logik-Bugs der Story betreffend (z.B.: Wieso sich jemand, dem ein Messer im Rücken steckt, erst mal eine Nacht lang aufs Ohr haut, bevor er am nächsten Tag - mit Messer im Rücken! – seine Blutmission fortsetzt.) Auch dürfte des Killers Wrestling Performance, Sprünge aus dem Unterholz, um Opfer unter Motorhauben ein bißchen zu quetschen, noch einige Grad glamouröser zur Geltung kommen.

Zwei von den drei Sätzen, die der ansonsten schweigsame Killer im gesamten Film spricht, ich zitiere: "Frauen taugen nichts! Sie machen immer nur Ärger, Mann" erklären den von Trebbin (Angst sitzt neben Dir) im Film gefundenen "stark ausgeprägten Zynismus". "Ach, alles nur Spaß!", möchte man da leichtfertig herausrufen und verweisen auf  lustige Synchronstimmen (Homer J. Simpson) oder noch witzigere Zaubertricks von Kasper "Mistake", aber ein bißchen nachdenklich wird man dann doch...

Mit genügend Dosenbier und genügend Offenherzigkeit für 80er Jahre Slasher ein astreines Party-Tape für den unbesinnlichen Freitagabend! Jake "Body" Steinfeld habe ich mal nachts in einer Dauerwerbesendung für ein Fitnessgerät auf irgendeinem Kabelkanal wiedergesehen. Laut imdb.com gibt er 1999 auch einen Gastauftritt in dem deutschen Film "Aimée und Jaguar".
Dazu durchzuringen diesen anzuschauen konnte ich mich trotzdem dennoch nicht.

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