Na, schon ready for Heilig Abend? :-)
Irrer Muskelprotz entkommt aus der Anstalt, um auf einer Privatparty in einem abgelegenen Landhaus aufzuschlagen. Fortan nimmt die Veranstaltung einen etwas anderen Verlauf... Pech nur, dass der Hüne mit einem Serum geimpft wurde, das unverwundbar macht...
In den Achtzigern wurde wohl kaum ein Genre so sehr ausgelutscht wie eben der Slasher. Hier kurbelte man eiligst ein weiteres Filmchen herunter, das keinerlein Neuerung bietet, sondern sich nur strikt an das Schema F hält. Das Budget hat gerade so dazu gereicht, um eine einigermaßen professionelle Crew anzuheuern, die wenigstens im Ansatz scharfe Bilder und sinnvolle Einstellungen hinbekommen hat. Produziert wurde dieser Meuchel-Käse übrigens von Don Edmonds (Regisseur von "Ilsa - She-Wolf of the SS"), der gleich noch eine Rolle in diesem langweiligen wie ereignislosen Aufguss übernahm.
Ärgerlich nur, dass ein richtig geiler Honk von einem Film oder sogar eine Parodie dabei hätte herauskommen können, hätte man die Sache nur richtig angepackt: So ist das permanente Überagieren von Lou Ferrigno-Lookalike Jake Steinfeld eine Marke für sich, die spanische plappernde hübsche Geliebte ein echtes Goldstückchen und der Hysteriker mit der E-Gitarre und der grellen Kiss-Schminke eine Figur mit Potential. Am Anfang überfährt der Wrestling-affine Killer zudem eine alte Oma, die ganz klar erkennbar von einer verkleideten jungen Frau verkörpert wird usw.
Zustande kam jedoch nur ein Billig-Slasher, der nicht mal Komplettisten gefallen dürfte. Viel Leerlauf und wenig Body Count. Der unfreiwillige Humor wiegt manches auf, aber eben nicht alles. 3 von 10 Punkten.