Karl Berger, ein wahnsinniger Massenmörder, der seit seiner Kindheit vom Teufel besessen ist und schon damals seine Familie auslöschte, gelingt bei einer Überführungsfahrt in die Psychiatrie die Flucht. Jeder, der seinen Weg kreuzt, wird in den Strudel seiner unkontrollierten Gewalt gezogen. Ob Äxte oder Sägen – alles wird von ihm als Mordwerkzeug genutzt, in seinen blutigen Visionen begegnet er selbst Jesus Christus und vereinigt sich mit ihm auf Karl-the-Butcher-Art! Karls Körper mutiert von Opfer zu Opfer mehr, die Schmerzen seiner geschundenen Seele befreien sich am Ende in der Geburt seines Sohnes.
Eigentlich ist es von mir absoluter Humbug von "Violent Shit 1" irgendetwas von der Story zu schreiben. "Violent Shit 1" ist auch kein Film.
Wie soll man ihn beschreiben?
Stellt euch einfach einen technischen Zeitsprung ins Jahr 1989 vor, wo noch nix digital war. Regisseur Andreas Schnaas ist ein Kumpel von euch mit dem ihr öfters einen in die Kneipen zischen geht. Er hat kein Geld. Nur ´ne billige Hand-Kamera, ´nen durchschnittlichen PC, ein paar gute Einfälle für Splatter, die er gerade so mit dem erarbeiteten Geld finanzieren kann, und den Drang einfach mal für seine Kumpels, die auch alle auf Splatter stehen, ´nen Amateur-Home-Movie drehen will. Dann ist dieser Film "Wow!"
Aber wir sind keine Freunde von Schnaas im reallife...
Der Ton ist unter aller Sau, man versteht sehr oft überhaupt nix und da kann man den Fernsehen auf volle Pulle stellen, die Bildqualität ist genauso mies. Der Splatter ist zwar auf seine Art und Weise brutal, trotzdem wirkt er lächerlich, da z.B. das Blut nicht wie echtes Blut aussieht.
Hier gibt es nix schön zu reden. Alles ist ganz miese Qualität der untersten Schublade, wenn man "Violent Shit" mit anderen Amateur-Filmen vergleicht. Doch Schnaas hat diesen Film mit Sicherheit nur veröffentlicht um etwas von seiner persönlichen Geschichte zu erzählen, da dieser Streifen auf einem 2-DVD-Set mit allen drei "Violent Shit"-Teilen veröffentlicht wurde.
Wie er zum Drehen von Splatter-Filmen kam. Wie es damals so mies und billig wirkte bei diesem Teil 1 und dass man die Steigerung in Teil 2 und Teil 3 erkennen kann.
Trotzdem kann ich diesem "Film" nur einen Punkt geben, da es sogar für Leute, die sich gerne mit der "History of Schnaas" auseinander setzen, eine Quälerei ist diesen Streifen bis zum Schluss zu ertragen.
1/10