Review

Violent Shit , das klingt nach einem Film mit kaum Handlung ,dafür aber umso mehr mit anderen "Vorzügen".

Und in der Tat , das Erstlingswerk , das die spätere "Karriere" von Deutschlands  Shitsplatterpapst Nummer 1 , Andreas Schnaas ,begründete , schlägt genau in diese Kerbe .

Ein Drehbuch ist quasi nicht vorhanden , es werden lediglich Szenen eingestrickt , die das muntere Metzeln einigermaßen erklären sollen .

Da hätten wir gleich zu Beginn einen kleinen Jungen,der draußen Ball spielt und sich dann auf dem Nachauseweg macht,alles begleitet von diversen Kameraeffekten wie Zeitlupe ,Farbmischung etc ,daß das ganze eher einen Anstrich von einem Werbespot des Jugendamtes macht .

Daheim mäht der Filius erstmal die motzende Mama nieder , das warum wird in einer Art Rückblende nachgeliefert : Der Fratz wurde wegen Ungehorsams öfters in den Keller gesperrt,wo ihm dann eines Tages der Teufel leibhaftig erscheint (Schnaas himself im Woolworth Karnevalskostüm?) und ihn belehrt ,daß "Frauen alles Fotzen seien,und es nicht verdient hätten,zu leben"  ....so hab ich es zumindest rausgehört,bei der miesen "Tonabmischung" auch kein Wunder .

Jahre später entkommt Karl the Butcher ,wie sich der inzwischen Erwachsene nun zu nennen pflegt , einem Gefangenentransport ( sehr überzeugend dargestellt mit einem VW Bulli und "Beamten" mit Vokuhila Matten übrigens ) , und mordet sich nun fleißig durch die Umgebung .

Dabei ist er alles andere als zimperlich , es wird mit einer elektrischen Heckenschere (samt Generato) zersägt , es werden weibliche  Brüste abgesäbelt ,Vaginas aufgeschlitzt und und und .

Klingt abartig pervers ,ist aber so extrem scheiße gemacht,das es nur noch zum ablachen animiert,trotz des eigentlichen Grundgedankens.

Und überhaupt ; der dicke Schnaas wollte damals halt einfach nur einen partytauglichen Funsplatter machen,der auf Professionalität und dergleichen piff,sondern in lockerer runde für Gegröhle und Laune sorgen sollte.Das war auch völlig ok so ,und so hätte es auch bleiben können/sollen.
Dumm nur,daß ihm wohl denn jemand bei einer solcher Feten (oder kam er vielleicht etwa selber drauf?) gesteckt hat , daß man  das ja doch alles viel professioneller aufziehen könne,und richtige Filme machen könne.
Das Ergebnis ist ja heute bekannt .

Dieses Machwerk hier ist zwar überhaupt kein Vergleich zum zeitgleich entstandenen Ittenbach Erstling The Black Past ,aber mir hat er jedenfalls einige heitere Momente beschert,man erinnere sich an die Auto/Bushaltestellenszene : Typ winkt Fahrer zu sich heran,Fahrer kurbelt Fenster runter,Typ : Ehhhh,hasse mal ne Maaark?" ,Autofahrer :"Ehhhhh FICK DICH ALTER,JA??!!"

Und alles im herrlichstem Asi"deutsch" ,Handkameragewackel inklusive .

3 Zähler und einen Sympathiepunkt dazu,da wohl jemand auch  das erste W.A.S.P.  Album mag .

Details
Ähnliche Filme