Review

Der Beginn der Violent-Shit-Trilogie von Andreas Schnaas ist 1:1 zu der The-Butcher-Trilogie von Maik Ude.
In beiden Fällen ist der erste Teil ein äußerst primitiver und schlecht gemachter Amateurfilm junger Leute.

Der Unterschied ist aber, daß sich die Violent-Shit-Reihe in großen Sprüngen steigert und Teil 2 erkennbar besser ist, Teil 3 sogar richtig gut. Die Steigerung von The Butcher erfolgt in kleineren Prozentstufen, das heißt Teil 2 ist auch hier besser als der vermurkste erste Teil, aber Teil 3 ist nur etwas besser als Teil 2. Also sind auch die Butcher-Fortsetzungen noch schlechte Filme, deren letzter Teil allenfals am unteren Mittelmaß schnuppert.
Violent Shit 2 wkann man auch noch als schlechten Film bezeichnen, aber schon mal ne Schippe höher. Die Klasse von Violent Shit 3 erreicht keiner der Butcher-Filme auch nur im Traum.


Zurück zu den ersten Teilen. Violent Shit 1 und The Butcher 1 präsentieren in wirklich primitivster Form Slasher-Szenen, denen es merklich nur darum geht zu zeigen wie Durchschnittsleute brutal abgeschlachtet werden. Weitgehend ohne Sinn und Verstand. Das Wort Dramaturgie scheint keiner dort gehört zu haben - okay, werten wir es als Jugendstreiche, denn beide Regisseure haben in ihrem späteren Leben ja durchaus sehr brauchbare Filme abgeliefert. Eine große Steigerung innerhalb des Lebenswerkes kann ich Schnaas und Ude voll bestätigen.

Nur ebenso objektiv, wie ich die späteren Verbesserungen in ihren anderen Filmen lobe, so muss ich knallhart sagen: Die ersten Teile der Reihe sind in beidne Fällen katastrophal schlecht. So wenig Inhalt, kein Schauspielqualität und mieser Verbalanteil tut mir als Dialogfanatiker schon weh.

Für die immerhin blutigen Slasherszenen den einen Stern. Ohne die wären es Null Sterne.

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