Review

Die Klinge des Killers haut in die 6-Punkte-Marke!
Basement Jack ist simpel und scheinbar mit heißer Nadel gestrickt worden. Das Movie sieht genauso aus wie ein Stück Slasher-Futter aus den 1980er-Jahren. Die Optik und Atmosphäre atmen ebenfalls den Geist der vergangenen Filmzeiten.
Basement Jack mordet storybedingt bei Gewitter und sieht dabei mit seinem extrem großen Schneidewerkzeug hin und wieder wie der olle Jason an einem bestimmten Freitag aus.
Die Mordsequenzen sind zahlreich – oft sieht man allerdings nur die Resultate. Einige Goreeffekte sind echt trashig anzusehen und wirken mit unter wie in einem Amateurfilm.
Die Charaktere haben slasher-üblich nicht die geringste Profiltiefe. Selbst über die Sympathieträgerin erfährt man nur wenig wesentliche Details. Oberflächliches hat uns Genrefans noch nie gestört, deshalb sehe ich mal wohlwollend nicht auf diverse Logiklöcher und sonstige Ungereimtheiten.

Ärgerlich ist dennoch, dass es hier keinerlei Innovationen gibt – nicht mal einen Hauch.
Basement Jack könnte inhaltlich und visuell auch ein Film von 1985 sein.
Dies ist ein Fakt, der mir ein wenig sauer aufgestoßen ist.
Unterm Strich bleibt ein spannender (wenig überraschender) Slasher mit schwarzhumorigem Anstrich und qualitativ schwankenden Effekten. Wegen des nostalgischen Feelings ist der Streifen geradeso über dem Durchschnitt.

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