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Tierhorrorfilme - das ist eine bis heute zumeist zweifelhaft gebliebene Filmgattung. Seit dem „Weißen Hai" ist das Thema wohl schon erschöpft, oder fällt jemanden ein Film ein, der neben den FX auch noch gute Schauspieler und Atmosphäre bietet? Eben. Entweder kamen dabei 80er Trash-Filme a la „Killerkrokodil" heraus oder seelenloser Monster-Schrott Marke „Godzilla". Erfrischendes blieb da eher die Ausnahme wie z.B. der mit einigen ironischen Untertönen versehene Spinnen-Film „Arachnophobia".

„Lake Placid" suchte wohl in den ausgehenden 90ern seinen Platz da irgendwo dazwischen. Handlung gibt hier leider nur begrenzt, aber bei einer recht kurzen Laufzeit fällt das Gott sei Dank kaum auf. Die Suche nach dem - recht schön animierten - Riesenvieh in einem abgelegenen Bergsee besticht vor allem durch schöne Naturaufnahmen, ein wirklicher Pluspunkt des Filmes. Ansonsten ist für die Gorefraktion kaum was zum Gucken, und das Naturforscherteam ist an langweiligen Charakteren kaum zu toppen. Ein echtes Lowlight ist wieder mal Nervensäge Bridget Fonda, die bereits den Kracher „Kiss Of The Dragon" mit der ihr eigenen Art, der Schauspielkunst zu entsagen, heruntergezogen hat.

Fazit: Für den kleiner Krokodilhunger zwischendurch ok (6/10).

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