Review

Story: Der junge Mathayus (Michael Copon) muss mit ansehen wie sein Vater vom König Sargon (Randy Couture) ermordet wird. Da er nun auf Rache sinnt, setzt er alles daran um ein großer Krieger zu werden. Nach seiner Ausbildung zum Skorpion-Krieger, will er nun endlich sein Rachegelüst stillen, doch dem fiesen König stehen magische Kräfte bei Seite und so begibt sich Mathayus auf die Suche nach einem magischen Artefakt, mit dem er Sargon besiegen kann. Dabei schließen sich ihm die hübsche Layla (Karen Shenaz David) und der Dichter und Poet Ari (Simon Quartermans) an. Gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer...

Kritik:
The Scorpion King 2 - Aufstieg eines Kriegers ist genau wie sein Vorgänger und auch wie die Mumien-Trilogie ein Mix aus Abenteuer, Action und etwas Fantasy. Komödiantische Einlagen gibt es zwar auch noch, halten sich allerdings in Grenzen. Im Gegensatz zum Vorgänger handelt es sich hier um einen B-Movie und dementsprechend hat man es auch mit ehr unbekannten Darstellern zu tun. Michael Copon ist an und für sich sympathisch genug um als Held zu agieren, allerdings bleibt er relativ austauschbar. Karen Shenaz David funktioniert als Eye Candy, ansonsten wird ihr wenig abverlangt. Simon Quartermans Rolle erinnert dann sehr stark an Paul Bettanys Rolle in Ritter aus Leidenschaft, ohne dessen Klasse zu erreichen. Er macht seine Sache aber noch am besten. Auch Randy Couture macht als Bösewicht eine akzeptable Figur und so kann man dann insgesamt mit den Darstellern leben.

Die Umsetzung schwankt dann zwischen gut und schlecht. Die Effekte beispielsweise sind an manchen Stellen grundsolide und können sich sehen lassen, wirken dann an anderen Stellen wiederum arg billig. Die Kämpfe sind dafür durchgehend auf einem Level. Fallen nicht extrem spektakulär aus, können sich aber definitiv sehen lassen. Zugute halten kann man dem Film dann aber, dass er kaum Längen hat und dementsprechend auch nicht langweilt. Gerade Fans solcher Filme werden durchaus unterhalten. Auch die Kulissen können da punkten, gerade in der Unterwelt, im Wüstenwald. Die Kostüme, Waffen und Rüstungen ebenso.

Soundtechnisch wird nicht so sehr auf Bombast wie bei den Mumienfilmen gesetzt, aber atmosphärisch passt es dennoch sehr gut. Wie vieles im Film bleibt da beim Zuschauer nicht viel haften, aber es untermalt das gesehene entsprechend.

Fazit:
The Scorpion King- und Die Mumie-Fans können mit diesem Werk nicht viel falsch machen. Letzten Endes liefert Regisseur Russell Mulcahy aber einen durchschnittlichen Abenteuerfilm ab, der ja wohl eh ehr an die Fangemeinde gerichtet sein soll. 5/10

Details
Ähnliche Filme