8
"Vertigo - Aus dem Reich der Toten" ist ein Hitchcock-Klassiker mit einer etwas gewöhnungsbedürftigen Geschichte. Das gute Drehbuch und die ruhige Erzählweise schaffen es, das raffinierte Verbrechen auf mysteriöse Weise zu schildern. Zu viel sollte man im Vorfeld ohnehin nicht über die Geschischte wissen. Zwar reicht "Vertigo" nicht an die ganz großes Meisterwerke des Ausnahmeregisseur, wie "Die Vögel" oder "Das Fenster zum Hof", heran, wenn man sich auf die Geschichte einlässt, wird man aber intelligent unterhalten.
9
Wahnsinnig gutes Storytelling mit einer Hauptdarstellerin, die einen auch heute noch ins Schwindeln bringen kann. Gepaart mit einem Orchestersoundtrack, der einen am Haken hat und in Symbiose mit der Handlung antreibt, weiterzusehen.
Jetzt ist mir klar, warum Hitchcock einen derartigen Status in der amerikanischen Filmgeschichte hat.
Gesehene Fassung: 4K UHD HDR Blu-ray mit deutscher Synchro
Gesehen als Teil der Liste „101 Films You Must See Before You Die“.
10
Die Meinungen um Vertigo gingen schon immer ziemlich auseinander. Für mich ist er neben "Rebecca" und "Der unsichtbare Dritte" der beste Hitchcockfilm. Er ist zwar sicherlich nicht der spannendste Hitch aber in Sachen Atmosphäre und düsterer Stimmung kaum zu übertreffen. Es gibt geniale Kammerafahrten und manche Einstellung wirken so seltsam das selbst normale Gebäude/Bauten surreal wirken. Alle Schauspieler sind großartig und mich fesselt der Film einfach immer wieder. Es sind halt diese typischen Momente die es nur bei Hitch gibt. Wirklich erklähren kann man das nicht. Das ist wohl auch der Grund warum so viele Hitchcockfilme auch Jüngere wie mich begeistern können. Allerdings sollte man schon Fan von anspruchsvollen Filmen sein. Wer einen unterhaltenden Hitchcockfilm sucht sollte doch lieber zu "Der unsichtbare Dritte", "Bei Anruf Mord" oder "Frenzy" greifen!
9
Review: Oft hört man "zeitloser Klassiker", doch bei fast keinem Film trifft das so sehr zu wie bei Vertigo. Unbeschönt, ein Meisterwerk! Die Story ist spannend von Anfang bis Ende, Mystery meets Triller, die Optik fesselnd und innovativ. Man beachte die Kameratricks und die Psychosequenzen...der Vertigo-Effekt wird heute noch gern verwendet um dem Zuschauer ein subtiles Schwindelgefühl zu vermitteln. Auch die Schauspieler spielen auf höchsten Niveau. Hitchcock-Dauerbrenner James Stewart, meiner Meinung nach nicht in jeder Rolle optimal eingesetzt, ist die Figur auf den Leib geschneidert und Kim Novak zieht den Betrachter in einen ähnlichen Bann wie den Detective... Fazit: PFLICHTSTOFF!
8
Fesselnder Thriller des Altmeisters, zu dem eigentlich nicht mehr viel gesagt werden muss. Kenne zwar nicht sehr viele Hitchcocks, aber Vertigo gehört zu seinen Meisterwerken. Allein die Vermischung der malerischen Bilder mit der atemberaubenden Musik zieht den Zuschauer immer mehr in eine Geschichte hinein, bei der die Grenzen zwischen Realität und Träume immer mehr zu zerfließen drohen. Ich hätte zwar gern die Auflösung etwas dramatischer gehabt und vor allen Dingen zu einem späteren Zeitpunkt (Stichwort Schluss-Szene im Glockenturm), aber das nur am Rande. Auch nach 50 Jahren noch einen Blick wert.