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Sterbenslangweiliges Liebesdrama vom Regisseur von DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER. Das Pärchen hat null Chemie miteinander, die meisten gemeinsamen Erlebnisse der beiden sind eher negativ als erfreulich und eine Dreiecksbeziehung wird fallengelassen, bevor sich auch nur die geringste Reibung oder Spannung daraus ergeben könnte. Der uncharismatische, hölzerne Traumprinz hat außer seinen leuchtend blauen Augen auch sehr wenig zu bieten, benimmt sich seiner Flamme gegenüber oft überraschend schroff, kalt und arrogant und schaut im Smoking aus wie die Nachgeburt von James Bond. Nicht einmal einem John Barry, der sonst großartige Scores komponieren kann, wollen hier annehmbare Klänge gelingen. Mit nur wenigen etwas anders verlaufenden Szenen hätte daraus glatt ein fieser Missbrauchs-Thriller werden können, denn der Romeo ist aufdringlich und mag sein Weib betäubt.