Review

Two Lovers, schlußendlich doch kein Machwerk.

Die realistische Darstellung macht dieses Beziehungs-Drama äußerst interessant und so erwartet man ein moralisch ausgewogenes Finale. Jedoch wurde das Ende dieses 'Machwerks' komplett in den Sand gesetzt und damit die ganze Story entwertet. So betrügt der Hauptdarsteller (Joaquin Phoenix) heimlich seine Freundin mit einer anderen und schenkt ihr letztenendes einen sehr teuren Ring, der ursprünglich nicht für Sie bestimmt war. Nur weil er von der anderen (Gwyneth Paltrow) sitzengelassen wurde, entscheidet er sich dafür, bei seiner Freundin zu bleiben (und das nur halben Herzens, gut zu erkennen an der letzen Szene kurz bevor die Endschrifttafeln erscheinen), das ist vollkommen daneben, moralisch absolut degenerierte Ebene.

Daher nur 4 von 10 Punkten. Die 4 Punkte gibt es für die aus dem Leben gegriffene Thematik, welche an sich gut umgesetzt wurde.
Die Figur, um die sich eine Geschichte dreht ist üblicherweise ein Sympathieträger, aber diese Symphatie verschwindet hier gänzlich im Laufe dieses Films.
Sehr schade das mit dem Ende, es hätte trotz fehlendem Sympathieträger ein guter Lehrfilm werden können, aber stattdessen siegt hier wieder mal der Betrug.

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