Ein junges Pärchen möchte das Wochenende an einem See in ruhiger, ländlicher Gegend in England verbringen.
Dort angekommen sind sie zunächst überwältigt von Natur und Landschaft, werden jedoch auch auf ein paar nervende Kinder und Jugendliche aufmerksam. Verläuft die erste Konfrontation noch recht passabel, eskaliert die Situation recht schnell, das Pärchen wird durch den Wald am See gejagt...
Wie immer - wenn man mit größeren Erwartungen an einen Film rangeht - ist die Enttäuschung ebenso größer und manipuliert die Bewertung ein wenig. Ich hatte mir weit bessere Szenarien vorgestellt, als ich vom Inhalt des Films hörte, als das Präsentierte.
Die Jugendlichen (vielleicht zwischen 12-18 Jahren alt) drehen total am Rad, alle machen mit obwohl es auch "Weicheier" unter Ihnen gibt.
Das fängt noch recht realistisch an (wie es mir lieber gewesen wäre). Es wird ein bisschen rumgepöpelt und Angst eingejagt, die Tasche wird gestohlen. Alles in Ordnung.
Doch Autodiebstahl, dann exzessives Foltern und Jagen über Stunden (von Mittags bis ca. Mitternacht), weil der Hund gestorben ist, in einer Möchtegern professionellen Manier - als ob das wöchentlich so gehen würde, ist unrealistischer Müll und langweilig. "Das machen selbst jugendliche Hinterwäldler nicht". Die "Guten" werden in der falschen Situation sentimental - weil der Hund gestorben ist - und begehen damit einen "fatalen Fehler" für sich selbst und erneut für den Realismus des Films.
Krasse Szenen werden nicht geliefert, was sich aber meiner Meinung nach positiver und härter auswirkt.
Äußerst gut ist die Schauspielleistung der Hauptdarstellerin und auch teilsweise die der Kinder, die die dämliche Situation wenigstens gut rüberbringt.
Kurzum, Story Müll, nichts besonderes, nichts einzigartiges, gute Schauspieler. 5/10 Punkten.