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Steve schleppt seine Freundin Jenny für ein romantisches Wochenende an einen weiter entfernten See, den "Eden Lake". An jenem sollen in naher Zukunt einige Häuser gebaut werden, sodass sich hier die theoretisch letzte Gelegenheit für ein romantisches Wochenende zu zweit ergibt. Anfangs nicht sonderlich begeistert, hat auch Jenny ihren Spaß. Doch die Freude der beiden währt nicht lang  - eine Horde Jugendlicher ist auch am See und als Steve versehentlich den Hund der Kinder tötet, eskaliert die Situation...

Terrorkino vom feinsten! Angefangen mit der traumhaft schönen Kulisse, die im Laufe des Films immer düsterer und finster wird, bis hin zu den Effekten - hier stimmt alles. Hier und da ein genretypisches Klischee, worüber man aber nicht meckern soll.

Die Schauspieler machen ihre Sache gut und für ein Regiedebüt ist dieser Streifen verdammt gut gelungen. Er zeigt auf, dass die Gefahr nicht zwanghaft immer seitens der Älteren oder Erwachsenen kommen muss, sondern auch ganz andere Ursprünge haben - hier im Terror der jugendlichen Gang aus dem Dorf. Man kann sich gut in die Situation der beiden Hauptcharaktere hineinversetzen und fiebert bis zum spannenden Ende mit, was leider ein wenig offen bleibt.

Insgesamt ein tolles Werk, was hier entstanden ist, über welches man auch gar nicht so viele Worte verlieren brauch. Wer sich die Story mal anschauen möchte und sich für sowas begeistern lässt, wird voll und ganz auf seine Kosten kommen. An Gorehounds und ähnliche jedoch folgende "Warnung" - explizite Szenen gibt es vielleicht eine Hand voll. Der Film setzt eher auf die klasse Atmosphäre und die Terrorstimmung.

Abzug gibt es für die paar Klischees und die Tatsache, dass der Anfang doch stellenweise ein bisschen fad ist. Das ist aber nicht die Welt und somit verbleibt dieses kleine Meisterwerk mit 9/10. Umbedingt anschauen!

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