Schon wieder ein beschlagnahmter Film, und sogar einer, der frauen-feindlicher nicht sein kann.
Ein durch seine Mutter wahrscheinlich irrer gewordener Mann braucht Haut zum Basteln einer Frauenpuppe. Dazwischen gibst auch immer wieder Mordszenen (Messer durch die Brust, Skalpell in die Stirn), die diesen Film hart machen sollen. Seine Message: immer wieder spricht der "Maniac" mit sich selber, eine Art Zwiegespraech mit einer inneren Stimme, wahrscheinlich seine Mutter, die ihn voellig verkorkst hat.
Ist das aber jetzt eine Studie ueber einen Muttersohn, der ausrastet oder einfach nur eine vorgeschobene Metzelorgie fuer Misogynisten? Ich kann es leider nicht beurteilen. Der Film ist eigentlich eine Mischung aus Sozialstudie und Horrorfilm. Und bei Horrorfilmen ist die Diskussion, ob sie frauen-feindlich sind oder nicht, unsinnig. Es ist eine fiktive Geschichte, daher ist der Begriff "Gewaltverherrlichung" nicht anzuwenden. Es ist kein sehr gelungener Film, da seine Gewalt und die Verfolgungsjagden schon bald langweilen.