Als Menschen überall auf der Welt von den Selben Alpträumen geplagt werden, vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall, der in den Siebzigern aufgetreten war. Der Ursprung dieses Phänomens scheint eine Insel mitten im Pazifik zu sein, und dorthin macht sich nun ein Forscherteam auf. Als sie dort angekommen sind, entdecken sie Aliens, die seit einige Jahrzehnte hier leben, und von hier aus die Erde in ihre Gewalt bringen wollen. Ihr Plan ist es, die Ozonschicht zu zerstören, damit auf der Erde die Temperatur weiter und weiter ansteigt, bis am Ende die Menschheit ausgestorben sein wird. Können die Pläne der Außerirdischen noch rechtzeitig vereitelt werden?
Also langsam werde ich den Jungs vom Syfy Channel richtig böse. Für jeden einigermaßen guten Film, kommen mindestens fünf Vollgurken Marke Heatstroke auf den Markt. Auch wenn die Inselkulisse durchaus ihre visuellen Reize besitzt, gibt es wirklich nichts an diesem Machwerk, was irgendjemanden interessieren könnte. Das geht schon beim Cast los, nichts gegen No Names aber die talentbefreite Zone die hier aufgefahren wird, hat nun wirklich nichts mit Schauspielkunst zu tun. Der große Held besitzt die charismatische Ausstrahlung eines Milchmanns und die weibliche Heldin ist einfach nur eine hohle Nuß, die schlicht und ergreifend nichts tut, außer dem schnieken Captain am Schluß ein Bussi zu geben, ansonsten könnte man sie mühelos aus dem Drehbuch katapultieren. Auch die restlichen Mitglieder des Ensembles stammen aus dem Debilbaukasten für Filmemacheranfänger.
Aus dem Script der organisierten Alienjagd per Islandhopping hätte man ja sogar relativ einfach eine spannende Story fabrizieren können, schließlich ist die ganze Geschichte ja auch nur ein Abklatsch von Sir Arthur Conan Doyles "Lost World" Roman, aber das was hier abgeliefert wird ist cineastische Armut in Reinkultur. Allein die Aliens sind CGI Gülle wie es anno 2008 einfach nur unwürdig ist, zudem sind ihre Klick Laute, die POV Sicht und die Kieferbewegungen überdeutlich dem Predator abgekupfert. Sie sehen aus wie kleine Raptoren und haben insgesamt null Interaktion mit ihrer Umwelt.
Auch in Sachen Spannung und Action tut sich nicht viel. Stellenweise sind zwar sogar einige ziemlich blutige Aufnahmen zu bewundern, aber da das Mitfiebern mit den Pappcharaktere eh entfällt, gehen diese auch vorbei ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die ganze Schose ist zu dem auch noch viel zu trocken um vielleicht noch als Trash durchzugehen, der Film hat eine einzige wirkliche Brüllerszene als der Patrick Stewart Lookalike dem Indio Sheriff seine Nuklearanfrage schildert, ansonsten wird alles todernst absolviert.
Ich frag mich jetzt wirklich ob man mit so einem billigen Teil wirklich Geld verdienen und unterhalten will, oder ob man sowas im Urlaub als Hobby produziert. Aus Filmhistorischer Sicht ist Heatstroke jedenfalls maximal so bedeutend, wie ein Rülpser einer Mücke irgendwo im fernen Weltall.
1/10