Review

1.0: Allgemeines Vorwort zur Serie

In letzter Zeit erfreuen sich so genannte „Anthology“-Serienformate, bei denen jede Folge eine in sich abgeschlossene sowie von den anderen unabhängige Geschichte erzählt, erneut einer zunehmenden Beliebtheit, was in erster Linie einem ambitionierten Projekt aus dem Hause „Showtime“ zu verdanken ist, bei dem diverse angesehene und/oder aufstrebende Genre-Regisseure (pro Staffel) jeweils ein rund 60 Minuten umfassendes bzw andauerndes Mini-Movie inszenieren durften: „Masters of Horror“ (2005). Dank der wenigen Auflagen des zweitgrößten Pay-TV-Senders der Vereinigten Staaten konnten sich die betreffenden Filmemacher weitestgehend uneingeschränkt „austoben“, etwa hinsichtlich der präsentierten verbalen Ausdrucksweisen sowie Sex- und Gewaltdarstellungen – was jedoch leider vereinzelt merklich auf Kosten der Handlung, Spannung und Atmosphäre geschah. Wie auch immer: Vertragsgemäß wurden zwei Seasons produziert, bevor die (bis dato) für die Sicherstellung der Finanzierung sorgenden Firmen „IDT“ und „Anchor Bay“ von „Starz Entertainment“ übernommen wurden, man einen anderen Kurs (seitens des Managements) einschlug sowie „Showtime“ im Zuge dessen die Option auf die Realisierung einer dritten Staffel nicht mehr in Anspruch nahm. Daraufhin erwarb „Lionsgate“ die Rechte und schloss sich für die Umsetzung mit dem Sender „NBC“ zusammen, der allerdings „öffentlich“ (also nicht nur gegen zusätzliche Bezahlung) zugänglich ist, was im Rahmen der Projektgestaltung unweigerlich Kompromisse für die Verantwortlichen bedeuten und mit sich bringen würde. Mick Garris, seines Zeichens im Prinzip „Mastermind“ der Reihe, blieb trotz des Wechsels sowie aller damit verbundenen konzeptionellen Herausforderungen dennoch relativ lange mit an Bord – bis er sich (als Mitglied der „Writers Guild of America“) an dem großen Autorenstreik 2007 beteiligte und schließlich inmitten der „Pre-Production“-Phase endgültig ausstieg, ungeachtet dessen in den Credits aber gleichwohl noch als „Creator“ Erwähnung findet. Um sich an diesem Punkt der Entwicklung nun entschieden von der Vergangenheit zu lösen sowie sich eine eigene (neue) Identität aufzubauen, änderte man im Folgenden zudem (konsequenterweise) den Titel der Sendung – sie heißt jetzt „Fear Itself“ und flimmert inzwischen seit Juni 2008 über die amerikanischen Fernsehbildschirme…

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