Kenji Takeo - Inhaber einer großen Firma, die biologische Kampfstoffe hergestellt - wird zusammen mit seiner Familie in Malibu von Ninjas getötet, einzig seine Tochter Miko überlebt den Angriff. Da sie unter Schock steht, kann man nur ein Wort aus ihr rauskriegen: Kokushibyu, was soviel wie "Schwarzer Tod" bedeutet. Detective Jack Barrett übernimmt den ungewöhnlichen Fall und bemerkt, dass bereits im Zweiten Weltkrieg Ninjas biologische Kampfstoffe rauben wollten.
Also ich weiß jetzt nicht wirklich, wer es für eine töfte hielt einen Darsteller wie Casper van Dien für einen modernen Ninja Film zu engagieren. Der wltgrößte Schauspieler war er ja noch nie und großartige Kampfkunst Kenntnisse sind mir bei ihm auch noch nie gesteigert aufgefallen. Gut er spielt einen ganz normalen Detective, aber für die Rolle wäre ein Wesley Snipes doch irgendwie patenter gewesen. Denn speziell die Martial Arts Sequenzen wurden grandios verpatzt, viel zu hektisch geschnitten, da nun wirklich niemand der Beteiligten Talente mit Kampfkunst hat, man muß froh sein das alle ihr Schwert richtig herum halten. Ich erwarte von einer TV Produktion ohne riesiges Budget jetzt keinen neuen Jackie Chan, aber ein wenig mehr als sinnlos durch die Gegend zu fuchteln sollte man dann doch erwarten können.
Die Story spielt sich ansonsten Fernsehtypisch bieder. Paps operiert super wichtigen Chip seiner Tochter neben dem Bauchnabel ein (wobei mir da doch ein Schließfach sinnvoller erscheint), böses Ninjas versuchen ihr diesen wieder zu extrahieren und Hero Cop spielt den Beschützer. Ehrenhalber muß man aber auch erwähnen das das Massaker in der Polizeistation unerwartete Härten auftut und die klar beste Szene des ganzen Streifens ist. Auf die aufgedrückte Love Story hätte ich jetzt zwar auch noch gern verzichtet, aber ein wenig Herzschmerz muß ja in TV Filmen wohl sein.
Mask of the Ninja hat insgesamt nichts weltbewegendes zu bieten, ist aber jetzt auch nicht totale Zeitverschwendung, igendwo zwischen behäbig und unnötig, wenn wenigstens ein paar Leute dabei gewesen wären, die mit Schwertern und Handkanten umzugehen wüßten, könnte man das ganze wenigstens noch als westlichen Eastern durchgehen lassen. So ist eigentlich nur ein zäher Copthriller mt starkem Japan Einschlag.
3,5/10