Review

20 Years After
(Sunfilm Entertainment) 

In seinem Filmdebüt 20 Years After beschreibt Regisseur Jim Torres ein postapokalyptisches Szenario, in welchem schon seit Jahren kein Kind mehr geboren wurde.
20 Jahre lang haben nukleare Verschmutzung, Kriege und Epidemien die Erde nahezu unbewohnbar gemacht. Die wenigen Überlebenden sehen einem nahen Ende ins Auge, denn schon lange wurde kein Kind mehr geboren. Als die junge Sara feststellt, dass sie schwanger ist, kommt dies einem Wunder gleich. Auf der Suche nach einer kleinen Gemeinschaft, welche in einem Höhlensystem hausen soll, stellt sie fest, dass ihr eine mysteriöse Sekte auf den Fersen ist.
Man merkt dem sehr dialoglastigen Film auf der einen Seite seinen Theaterursprung an, auf der anderen Seite zeigt sich an vielen Stellen das sehr geringe Budget. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die lustlos agierenden Darsteller kaum Möglichkeiten der Entwicklung ihres Charakters haben, so dass der Film oft in seinen überfrachteten Dialogen zu ersticken droht.
Ein weiterer Schwachpunkt ist die ungünstige Kameraarbeit. Einerseits redet man über zerstörte Natur und unmenschliche Zustände, um diese Dialoge jedoch mit idyllischen Sonnenstrahlen zu unterlegen, die durch Baumwipfel scheinen.
Die Geschichte erinnert in ihren wenigen guten Momenten an Filme wie Mad Max, Children of Men oder Jericho, allerdings erreicht 20 Years After selten die Atmosphäre und Qualität des genannten Genrebeiträge.
Das Bonusmaterial liefert neben einem Audiokommentar noch geschnittene Szenen, ein Blick hinter die Kulissen und eine Trailershow.2
0 Years After
ist leider ein sehr uninspirierter und schwacher Beitrag zu einem eigentlich sehr spannenden Thema. Leider gelingt es ihm nur selten, das vorhandene Potential aufleuchten zu lassen. 

CFS

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