Abt. Elfen helfen
Kyle und Evie ziehen mit ihren Eltern auf die Insel Man in ein Haus, das sie von ihrer Großmutter geerbt haben und zu dem eine Goldmine gehört. Allerdings ist die längst geschlossen, denn in der Mine sollen Dämonen wohnen. Seit ihrer frühesten Kindheit haben Kyle und Evie von der Großmutter Gruselgeschichten über Elfen und Riesen gehört.
Eine Geschichte über gefangene Elfen, Trolle und Riesen, zwei Hobbits (Kinder) in der Heldenrolle, das kann doch nur Herr der R......Elfen sein. Der Film spricht nicht nur aufgrund seiner Protagonisten jüngeres Publikum so ab 10 an, auch der ganze Aufbau gestaltet sich wie ein Fairy Tale der klassischen Grimm´schen Sorte.
Per Großmutters Bilderbuch gibts erstmal Exposition en masse. Elfen leben unterirdisch gefangen auf der Isle of Man und harren auf Befreiung. Was für ein Zufall das nach Omas Tod, die Familie just auf jener Insel ein Haus erbt, auf dessen Gelände eine alte Goldmine liegt, von der die abweisende Bevölkerung behauptet, das dort Dämonen leben. Was liegt dann näher für zwei Kinder als dieses Geheimnis zu erforschen?
Dazu gibts noch kleinere Abenteuer zu bestehen, wie eine Fahrradverfolgungsjagd mit der örtlichen Dorfjugend, Bergbauarbeiten in der geheimnisvollen Mine, ein grimmiger Hausmeister mit ständigen Warndrang und achja Vater hat noch eine Krankheit, die durch wundersame Weise von lebenden Elfen geheilt werden kann (es wird niemand erraten, wie die Geschichte ausgeht, oder?).
Für Erwachsene ist das Geschehen eher öde. Die Elfen werden entweder von einfacher Tricktechnik animiert, oder bestehen aus einem einzigen Mädchen, das in einem Topf mit blauer Farbe gefallen ist (Elfen sind Verwandte der Schlümpfe?). Für Kids dürfte der Film aber recht interessant sein, innellettuell sicherlich nicht überfordernd und mit einem Jungen und einem Mädchen als mutige Helden, so daß sich auch ja beide Geschlechter angesprochen fühlen dürfen.
Eher bedenklich sind die darstellerischen Leistungen, klar das die Jugend hier im Vordergrund stehen soll, aber außer Malcolm McDowell kann man hier problemlos jeden, der schon seine Milchzähne verloren hat in die Tonne kloppen. Insgesamt eine nette Geschichte, deren Interesse beim Zuschauer proportional zur Distanz der Geburt aber abnimmt.
5/10