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Wieder mal die typische Indie-Produktion von Splatterfans für Splatterfans, die an sämtlichen Amateurfilmkrankheiten leidet. Die Bilder sind oft unscharf, die Tonqualität schwankt und viele Szenen wirken sehr statisch. Zwar ist URBAN FLESH bemüht, so etwas wie eine Kriminalhandlung mit einem Polizeidetektiv darzubieten, doch die träge, lückenhafte Erzählweise lässt nicht einmal ansatzweise so etwas wie Spannung aufkommen. Auf der anderen Seite stehen die Übeltäter (3 Schlägertypen... und ein niedliches Schulmädchen?!), deren Motivation fürs Töten und Gedärmemampfen gar nicht erst erklärt wird. Füllmaterial gibt es selbstverständlich auch reichlich: Eine Frau kauft im Supermarkt ein, ein Typ macht sich was in der Mikrowelle warm. Ungewöhnlich an der Verbindung aus Sex und Gore ist nur der Soundtrack: Franko Gothic Rock und Latino Pop (anstatt immer nur Death Metal als ewige Begleitmusik).

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