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Tom Brindle (Timothy Hutton) ist Ermittler bei Europol und spezialisiert auf Serienkiller. Er soll den Fall von einem Mörder untersuchen der in Frankreich und Spanien bereits mehrere Frauen umgebracht hat und Pygmalion genannt wird. Er schneidet die Frauen von der Brust abwärts auf, zieht ihnen ein rotes Kleid an und platziert sie wie in einem Schaufenster. An einem Tatort finden sie DNA-Spuren welche Tom zum 24 jährigen Marco Soler (Miguel Ángel Silvestre) führt. Der junge Soldat hat jedoch ein wasserdichtes Alibi und kann als Täter ausgeschlossen werden. Sie finden aber heraus, dass er in einer Fruchtbarkeitsklinik entstand und einen monozygotischen Zwilling hat. Deshalb hat Marco die gleiche DNA wie der Killer. Gemeinsam mit der Psychologin Elena erstellen sie ein psychologisches Gutachten und Marco unterstützt die Ermittler bei der Arbeit. Aber die Zeit läuft denn der Killer schlägt in immer kürzeren Intervallen zu. 


[ACHTUNG SPOILER: Der gesuchte Mann heisst Roberto Rossa und hat als Kind seine Mutter verloren. Er hat von seinem Bruder Marco erfahren, entführt danach auch ihn und versucht ihn zu töten. Der Kampf zwischen den beiden verliert er allerdings und stirbt. Nun hat allerdings Marco Blut geleckt und gibt der DNA die Schuld. „Wenn man tötet steht die Zeit still"] 

Ich würde den Film als eine Mischung aus Krimi, Drama und Thriller beschreiben. Erinnert vom Stil her vielleicht ein wenig an die Fernsehserie CSI. Allerdings wird der Fall nicht in 40min. sondern in Spielfilmlänge abgehandelt. Entsprechend ruhiger und teilweise fast etwas langatmig ist das Erzähltempo. Die Story schafft es dabei allerdings nicht den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen und auf die Täteranalyse hätte man durchaus auch noch mehr eingehen können. Die Wendung am Ende hat sich irgendwie auch abgezeichnet. Auf der anderen Seite haben mir die Darsteller gut gefallen und der Film ist insgesamt doch einigermassen spannend und kurzweilig. 

Note: 5,5 / 10

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