Grindhouse-Hommage, die sich ausgiebig mit dem Women in Prison-Genre beschäftigt: Eine junge, in den Knast eingeschleuste Reporterin kommt einem Ring von Menschenhändlern auf die Schliche.
Dabei war exakt dieses Metier fast schon bekannt dafür, nie besonders innovativ oder Neuem aufgeschlossen zu sein: Fast schon wurden die immergleichen Filme produziert, in denen man lediglich die Besetzung ausgetauscht hat. Und auch 2009 gibt es kaum Änderungen zu verzeichnen: Nicht fehlen darf die bösartige, peitschenschwingende Knastaufseherin, die hübsche Direktorin steht freilich auf Frauen, das ganze mündet wie immer in den üblichen Knastaufstand am Schluss.
Dass Regisseur Cody Jarrett ein echter Grindhouse-Fan sein muss, merkt man diesem preiswerten B-Movie förmlich an. Erst zwei Jahre zuvor brachten die beiden Herren Quentin Tarantino und Robert Rodriguez ihre Liebeserklärung zu diesem Genre in bestmöglicher Form zum Ausdruck und auch hier werden Erinnerungen vom "Big Doll House" über den "Sklavenmarkt der weißen Mädchen" bis zu "Frauen in Ketten" wach.
Tura Satana und Jack Hill ("Switchblade Sisters", "Spider Baby") sind in Mini-Rollen zu sehen, Russ Meyer-Babe Kitten Natividad spielt die böse Aufseherin durchaus mit Bravour. Dazu darf jede Darstellerin mindestens einmal blank ziehen. Für allerhand Sleaze ist also gesorgt, leider sind Neuerungen oder originelle Einfälle absolute Mangelware. Dazu gibt es nicht nur einen Hänger in der Story. Viel Geld dürfte in die Produktion, die sich zumeist in einer Art Zeltkolonie abspielt, eh nicht geflossen sein. Dafür ist die Macheten-Schwingerei am Schluss wieder flott.
6 von 10 Punkten mit Fan-Bonus.