Guard Post AKA GP506 ist ein Außenposten im koreanischen Grenzgebiet zwischen Nord und Süd. Diese Überbleibsel aus dem Bürgerkrieg sind auch heutzutage noch besetzt. In eben jenem Posten kommt eine Spezialeinheit der südkoreanischen Armee. Was sie hier finden schockt ihnen den Atem. Zerstückelte Leichen und einen Überlebenden. Als dieser beginnt, die Geschichte zu erzählen, wissen die Soldaten noch nicht, daß dies ihre letzte sein wird, die sie hören werden...
GP506 ist ein guter Vertreter des koreanischen Horrorkinos. Allerdings wird die Geschichte nicht so konsequent wie bei ähnlich gelagerten Produktionen à la R-POINT durchgezogen, sondern es entwickelt sich ab der Hälfte eine komplett neue Storyline, die angenehm unkitschig ist und recht gut funktioniert.
GP506 hat einige sehr dunkle Szenen in petto, die allesamt hervorragend funktionieren. Hinter jeder Tür vermutet man einen Schock und oftmals wird man auch nicht enttäuscht.
Untermauert wird das Ganze durch eine angenehme Musikuntermahlung, welche das I-Tüpfelchen darstellt. Ein guter koreanischer Film, der mal wieder erfreulicherweise nicht so viel labert, und wenn, dann interessant.
7/10