Review

Dieser Film ist keine Fortsezung des englischen Dokumentarfilms Executions von 1995. Einde Fortsezung ist auch gar nicht nötig, dieser "Film" ist es auch nicht.

In einem Vorwort wird die Intention deutlich gemacht, 20 Millionen Menschen sind seit der Jahrhundertwende exekutiert worden und das Töten muss ein Ende haben. Ps das verwendete Videomaterial ist echt.

Also werden soweit ich beurteilen kann echte Szenen von Exekutionen gezeigt, die teilweise sehr heftig sind, auch wenn man vieles bereits aus Traces of Death und anderen Shockumentarys kennt. Allerdings geht es Thematisch nicht nur um Exekutionen sondern auch um Terroranschläge oder Morde aus sonstigen Gründen, wie Beispielsweise Rache. Meistens sieht man nicht den Mord selbst, sondern das Resultat, nämlich die Leichen.
Eine Szene ist besonders hart: In Afrika wird jemandem als Strafe, da er laut Kommentator Bargeld und einen Fernseher geklaut hat, eine Hand und ein Fuß bei vollem Bewusstsein abgeschnitten.
Ansonsten sieht man Einstellungen von Leichen die sich ewig ziehen und darüberhinaus meistens kaum verstümmelt sind, weshalb abgefuckte Gore-Freaks wohl wenig davon haben.

Der Score passt überhaupt nicht zu den Bildern, da es sich eher um düstere Horrorfilmmusik handelt.

Am Ende des Films bekommen wir noch eine Wahrnung mit auf den Weg: Wir haben euch brutale Morde aus aller Welt gezeigt. Aber natürlich können diese auch vor deiner Haustür geschehen.

Doch der Film hat noch etwas lehrreiches zu verlauten: Fight war not wars.

Ohhhh Mann was für ein lächerlicher Drecksfilm.

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