Review

Autopsy (2008 )

Nach einem langen Wochenende fährt Emily mit ihren Freunden nach Hause.
Jedoch kommen sie von der Straße ab und knallen gegen einen Baum. Als
sie dann auch noch einen verletzten Mann unterm Auto finden, wird es
langsam unruhig. Jedoch kommt zum richtigen Zeitpunkt ein Krankenwagen
vorbei, der die Jugendlichen einsammelt und ins nahe gelegene
Krankenhaus fahren. Dort angekommen werden die Teens vorsorglich
untersucht. Die Mittel dieser Untersuchung sind jedoch sehr fragwürdig.

Dieser Film ist eindeutig der Höhepunkt im 3. Horrorfest.
Er macht nicht lange rum, das Intro besteht aus kurzen Partybildern und
ein paar Minuten später knallt schon die Karre gegen den Baum und
Unbehagen macht sich breit. Die Chars werden kurz genug eingeführt um
sich mit ihnen zu identifizieren. Dann kommt auch schon der
Krankenwagen mit zwei finsteren Gestalten, die man normal nur aus
Knastfilmen kennt.

Im Krankenhaus angekommen weiß man noch nicht so richtig worauf der
Film hinaus will. Man vermutet schon in Richtung Organhandel. Aber es
geht dann doch noch ein Stück weiter. Teilweise sind sogar echt
gruselige Effekte drin, wozu schon alleine die ganzen freakigen
Patienten beitragen die in der Klinik herumturnen. Nach und nach werden
sich dann die Teens vorgenommen.

An manchen Stellen war ich wirklich gezwungen wegzugucken.
Krankenhäuser sind so schon sehr unheimlich, aber hier ist es echt kaum
auszuhalten. Schon alleine diese Mischung aus retro und modern ist sehr
beängstigend. Da werden Spritzen mit Monsterkanülen in die Leute
gerammt, Handbohrer benutzt und Skalpelle jeglicher Art geschwungen.
Vom Splatterfaktor will ich erst gar nicht sprechen. Da wird die Kamera
voll draufgehalten, wenn die Menschen entweidet, zerhacktstückt oder
zerschlagen werden. Das Blut spritzt nur so herum. Selbst für den
eingefleischten Splatterfan ist das schon recht anstrengend.

Tja und die Schauspieler sind auch klasse, allen vorran Robert Patrick,
der schon einen überzeugenden T-1000 abgeliefert hat, spielt hier einen
echt beängstigenden Chefarzt, dessen Motive erst später aufgedeckt
werden. Auch die Teens sind sehr überzeugend und die Angst kommt gut
rüber. Der Film hat von Anfang an gut fahrt, so dass die 80min wie im
Flug vergehen. 9/10

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