5
Der typische Horrorhospitalschocker mit dem beinahe ausgestorbenen Riesengebäude, dem Gewitter draußen, den langen Korridoren und den illegalen Operationen und Experimeneten an Menschen. Kein Krankenhaus dieser Welt ist nachts so! Nichts ergibt hier wirklich Sinn und die jungen Leute benehmen sich (was aber teils auch dem Konsum von Drogen zuzuschreiben ist) vollkommen irrational. Wenigstens 2 positive Aspekte hat der Film. Da ist zum einen der "T1000" Robert Patrick, der als skrupelloser Chefarzt keine so schlechte Figur macht, denn entnervende Schurkenrollen liegen ihm. Und zum anderen werden die Gorehounds mit zahlreichen Schmadderhighlights befriedigt. Krass ist z.B. die Vivisektion an dem einen armen Burschen, doch was anschließend mit dessen Innenleben veranstaltet wird, ist sogar noch heftiger.
2
Ich mag Horrorfilme und ich mag auch B-Movies, aber Autopsy ist schon fast ein C-Movie. Die Goreszenen sind mehr oder weniger gut bis schlecht gemacht, der Look des Films ist sehr billig und die schauspielerischen Leistungen aller Teilnehmer sehr arm, da kann auch Robert Patrick nicht helfen. Dieser Film hat mich mehr als enttäuscht und ich musste mich sogar quälen ihn zuende zu sehen. Für Liebhaber von schlechten C-Movies mit billig Effekten genau das Richtige, für Fans von vernünftigen Horrorfilmen heisst es klar: Finger weg! Zeitverschwendung!
2
Nach den überwiegend positiven Rezensionen hier habe ich mich gefreut, endlich mal wieder einen guten Horror-Film gucken zu können. Die ersten paar Minuten waren auch relativ vielversprechend, aber von dort an ging es nurnoch bergab. Der Film ist meiner Meinung nach total billig und schlecht gemacht. Es kommt keine richtige Atmosphäre auf und nach einer halben Stunde hätte ich am liebsten ausgeschaltet. Den ersten Punkt gibt es für Ashley Schneider & Jessica Lowndes, die sehr ansehnlich sind. Den zweiten Punkt gibt es für den Charakter Travis (Robert Bowen), der ordentliche Schellen verteilt und damit wenigstens ein wenig zur Belustigung beiträgt. Für mehr hat es trotz Robert Patrick und Robert LaSado leider nicht gereicht...
8
Der aus der Sicht der Akteure mit Handkamera gedrehte Anfang täuscht. Kein Kamerahorror wie man ihn von Blairwitch kennt, nein, vielmehr der Einstieg in einen waschechten Horror-Film mit zahlreichen Gore-Einlagen. Die Beleuchtung des Hospitals erinnert an die bunten Neonröhren der End-Achtziger, wie auch der ganze Film vom Flair her aus dieser Zeit stammen könnte. Und das ist gut so. Abgesehen von einem kleinen Anschlussfehler (mal ist die Heldin bewaffnet, mal nicht) und einigen, in Bezug auf die physischen Kräfte einer Zwanzigjährigen, vielleicht etwas unrealistischen Szenen, ist der Film sehr sehenswert. Wenn man denn Horror-Filme mag. 8/10