Review
von Ruegs
Wade Porter (Stephen Dorff) wohnt zusammen mit seiner Verlobten Laura und dem gemeinsamen Sohn Michael in einem kleinen Haus. Als sich eines Nachts ein Einbrecher in das Haus schleicht verfolgt Wade diesen und schlägt ihn mit dem Baseballschläger nieder. Er trifft diesen dabei unglücklich am Kopf und der Einbrecher erliegt seinen Verletzungen. Weil der Einbrecher keine Waffe bei sich trug und bereits auf der Flucht war wird der Vorfall nicht als Notwehr eingestuft und Wade soll des Mordes angeklagt werden. Vor der Gerichtsverhandlung wird die Anklage jedoch auf fährlässige Tötung geändert und deshalb bekennt sich Wade als Schuldig und wird „nur" zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Die negative Spirale von Wade ist damit aber leider noch nicht abgeschlossen, denn es kommt bei seinem Gefangenentransport zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Häftlingen und Wade wird danach die Tatwaffe untergejubelt. Er kommt anschliessend in den Hochsicherheitstrakt und muss sich wegen Beihilfe zum Mord verantworten. Ausserdem findet er sich in einer surrealen Welt mit Bandenkriegen und korrupten Aufsehern wieder und muss zusätzlich auch noch um seine Familie kämpfen. Ob er dabei ohne seinen Zellenkameraden John Smith (Val Kilmer), einen Mehrfachmörder, über die Runden gekommen wäre ist fraglich und am Ende hat dieser sogar einen Plan Wade wieder aus dem Gefängnis zu bringen.
Die Darsteller machen einen soliden Job und verkörpern ihre Rollen glaubwürdig. Auch die Story ist authentisch und könnte sich so oder ähnlich tatsächlich zugetragen haben. Für meinen Geschmack hätte noch etwas mehr und detaillierter auf die Hintergründe der Personen eingegangen werden können. Der Film funktioniert aber auch so und ist für ein B-Movie überdurchschnittlich gut geworden.
Note: 6.5 / 10