... erzählt Rudolf Noelte die tragische Geschichte des K. (Maximilian Schell), der eines Abends im Gasthaus eines eingeschneiten Dorfes auftaucht und behauptet, ein vom Grafen bestellter Landvermesser zu sein. Doch niemand scheint ihn erwartet zu haben. Im Gegenteil, die Dorfbevölkerung begegegnet K. mit Misstrauen und verweigert ihm zunächst sogar eine Übernachtungsmöglichkeit. Auch zum benachbarten Schloss erhält er wider Erwarten keinen Zutritt, obwohl ein Telefonanruf seine Berufung als Landvermesser zu bestätigen scheint. Im Büro des Gemeindevorstehers (Friedrich Maurer) erhofft sich K. Aufschluss, doch die Suche nach einem Schriftstück, das seine Angaben belegen soll, scheitert an der chaotischen Archivierung.
K. steht vor einem Rätsel. Die Anzeichen mehren sich, dass seine Dienste vor Ort weder gewünscht noch vonnöten sind. Dabei hatte man ihm noch wenige Stunden zuvor einen Brief der Schlossverwaltung überbracht, in dem ihm Kanzleivorstand Klamm bescheinigte, nunmehr in die herrschaftlichen Dienste des Schlosses aufgenommen worden zu sein. K. beschliesst, den mysteriösen Widersprüchen auf den Grund zu gehen, verzweifelt jedoch zunehmend an der verwirrenden Bürokratie und Teilnahmslosigkeit seiner Umwelt...